Red Hat veröffentlicht Directory Server 8

Software basiert auf dem Fedora Directory Server

Red Hat hat den Directory Server 8 freigegeben, der nun den Standard-Update-Prozess über das Red Hat Network nutzen kann. Die neue Version unterstützt zusätzliche Plattformen, Sicherheitsfunktionen und IPv6.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Red Hat Directory Server 8 ist voll kompatibel zu RPM, so dass sich der LDAP-Verzeichnisserver nun über das Red Hat Network aktualisieren lässt, ebenso wie es mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL) gemacht wird. Vor allem neue Sicherheitsfunktionen hat die Version 8 der Software zu bieten. So gibt es Regeln für Passwörter, um die Vorgaben von Behörden zu erfüllen; über ein NSS-Modul wird etwa der Federal Information Processing Standard erfüllt.

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Zudem gibt es nun ein Standard-SELinux-Profil und Passwörter können als SHA-256, SHA-384, SHA-512 und MD5 abgelegt werden. Auch SASL/Kerberos sowie IPv6 werden nun besser unterstützt. Der Directory Server 8 unterstützt nun auch die 32- und 64-Bit-Editionen von RHEL 4 und 5 sowie zusätzlich die Plattformen HP-UX 11i und Solaris 9 auf SPARC-64.

Red Hats Directory Server basiert auf dem Fedora Directory Server, der kürzlich in der Version 1.1 erschien. Dieses Projekt wiederum ging aus dem von AOL/Netscape übernommenen Netscape Directory Server hervor und ist mittlerweile Teil des Free-IPA-Projektes, das eine Identitätsmanagement-Lösung bieten möchte.

Die Preise für den Verzeichnisserver beginnen bei 350,- US-Dollar.

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