eSATA demnächst mit Stromversorgung übers Datenkabel

Neuer Standard soll externe Netzteile für Laufwerke überflüssig machen

Das über die Standards für Serial-ATA wachende Gremium will noch im Jahr 2008 eine Spezifikation für "Power over eSATA" vorlegen. Künftige externe SATA-Geräte wie Festplatten oder optische Laufwerke sollen dann direkt über das Datenkabel mit Strom versorgt werden, was externe Netzteile überflüssig macht.

Artikel veröffentlicht am ,

Externe Festplatten gehören inzwischen zu den Mitnahme-Artikeln. Jeder Lebensmittel-Discounter hat regelmäßig 500-GByte-Festplatten für rund 100,- Euro im Angebot. Diese Geräte verfügen jedoch in der Regel nur über einen USB-Anschluss - und darüber sind maximal 2,5 Watt elektrischer Leistung verfügbar. Das ist zu wenig für den Anlaufstrom von 3,5-Zoll-Festplatten. Auch 2,5-Zoll-Festplatten, wie sie bisweilen ohne Netzteil angeboten werden, müssen oft auf zwei USB-Anschlüsse ausweichen, auch wenn sie an vielen Rechnern auch mit einem Anschluss funktionieren. Das klappt aber nur, weil dann die USB-Ports mehr als die spezifizierten 500 Milliampere an Strom liefern.

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Sinnvoll wäre eine Stromversorgung über das Datenkabel, die dauerhaft rund 15 Watt liefern kann und auch Spitzen wie beim Einschalten einer Festplatte verkraftet. Das haben die verbreiteten schnellen externen Verbindungen wie USB 2.0, Firewire oder eSATA aber nicht zu bieten. In diese Bresche soll nach dem Willen der "Serial ATA International Organization" (SATA-IO) nun ein neuer Standard namens "Power over eSATA" schlagen - einen griffigeren Namen dafür gibt es noch nicht, man orientiert sich offenbar an "Power over Ethernet".

Die SATA-IO wacht seit dem Jahr 2004 über die Standards für den schnellen seriellen Bus und ging aus der "SATA Working Group" hervor. In ihr sind nahezu alle Hersteller von Hard- und Software organisiert, die SATA-Geräte anbieten. Die SATA-IO will den neuen Standard in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 verabschieden, mit ersten Geräten dafür ist dann also erst 2009 zu rechnen.

Wie viel Strom die neuen eSATA-Ports liefern können, teilte das Gremium noch nicht mit. Die Versorgung soll aber laut der SATA-IO für eine externe Festplatte oder ein optisches Laufwerk reichen. Die Anschlüsse sowie die Fähigkeit zum Abstecken im laufenden Betrieb - die derzeit aber kaum genutzt wird - und die Geschwindigkeit von maximal 3 GBit pro Sekunde sollen auch bei Power over eSATA erhalten bleiben.

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DrAgOnTuX 16. Apr 2009

und warum nicht usb 3.0?

Vielleicht... 30. Aug 2008

Ne CPU mit eigener Stromversorgung??? ne is klar... die will ich sehen ;) und bei...

moroon 17. Jan 2008

Weil er ein Windws / USB / Bild Mainstreamer ist, der keine Ahnung von den Specs und der...

Martin F. 16. Jan 2008

Es gibt doch jetzt schon solche Kartenleser und Schachtblenden, die neben dem Daten- auch...



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