Open-Source-Portal gibt Quellcode frei

Ohloh gibt eigene Werkzeuge frei

Das 2006 gestartete Informationsportal zu Open-Source-Software, Ohloh, veröffentlicht die hinter der Seite stehende Software im Quelltext. Als Erstes gibt es ein Kommandozeilenwerkzeug sowie eine Bibliothek. Hinter dem Projekt stecken ehemalige Microsoft-Mitarbeiter, die Informationen zu unterschiedlichen Programmen sammeln.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Informationen zu Open-Source-Projekten auf Ohloh sollen Anwendern helfen, sich für eine Software zu entscheiden. Dafür aktualisiert Ohloh die Daten laufend und zeigt beispielsweise an, wann ein Projekt begonnen wurde, wie viele aktive Entwickler daran arbeiten und in welcher Programmiersprache es geschrieben wurde.

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Nun wird auch die Technik hinter der Seite Open Source. Als ersten Schritt wurden ein Kommandozeilenprogramm und eine Bibliothek veröffentlicht, mit der sich die Codezeilen zählen lassen und die verwendete Sprache analysiert werden kann. Dadurch, dass die Programmiersprache identifiziert wird, soll auch korrekt gezählt werden.

Unterstützt werden derzeit 35 Sprachen inklusive C/C++, C#, Java, JavaScript sowie Ruby und die Software soll unter Linux und anderen Unix-Varianten laufen. Das Ohcount genannte Programm sowie alle folgenden Techniken stehen unter der GPLv2. Weitere Programme will das Unternehmen in den nächsten drei bis vier Monaten veröffentlichen. Durch die Offenlegung sollen auch externe Entwickler an Ohloh mitwirken können.

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