Abo
  • Services:

Gedanken eines Affen steuern Roboter

Hoffnung auf Gehmaschinen für Gelähmte

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, einen Roboter mit Gedankensignalen zu steuern. Ein Affe auf einem Laufband setzte den Roboter auf der anderen Seite des Erdballs in Bewegung. Die Forscher erhoffen sich daraus Erkenntnisse für die Entwicklung eines Bewegungsapparates für Gelähmte.

Artikel veröffentlicht am ,

Idoyas Leben gleicht oft einer Tretmühle. Im wahrsten Sinne des Wortes: Seit mehreren Monaten verbringt die etwa 80 Zentimeter große und 6 Kilo schwere Affendame an drei Tagen in der Woche je 15 Minuten auf einem Laufband. Bestochen mit Süßigkeiten wie Rosinen hat sie gelernt, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten aufrecht vorwärts und rückwärts zu laufen.

Inhalt:
  1. Gedanken eines Affen steuern Roboter
  2. Gedanken eines Affen steuern Roboter

Nun hat sich Idoyas Training ausgezahlt: Während die zierliche Affendame letzte Woche wieder in den Räumen der Duke University in Durham im US-Bundesstaat North Carolina auf dem Laufband stand, bewegte sich im tausende Kilometer entfernten Kyoto in Japan ein 1,5 Meter großer, 100 Kilo schwerer Roboter - gesteuert durch die Kraft von Idoyas Gedanken.

Dazu hatten Wissenschaftler um den Neurobiologen Miguel Nicolelis Elektroden in jenes Areal von Idoyas Gehirn eingepflanzt, das für die Bewegung ihrer Beine zuständig ist. Die Elektroden detektieren die elektrischen Signale der Neuronen, wenn Idoya ihre Beine bewegt. Um ein genaues Bild zu erhalten, welche Nervenzelle welche Funktion erfüllt, markierten die Forscher Hüfte, Knie und Knöchel mit fluoreszierender Farbe und filmten Idoya beim Laufen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera.

So ergab sich schließlich ein Bild, welche Nerven für die markierten Körperteile zuständig sind. Dann führten die Forscher das Video und das Muster der Hirnaktivitäten zusammen und übersetzten es in ein computerlesbares Format. Mit Hilfe dieses Musters ist es möglich, alle Permutationen von Idoyas Bewegungen mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit drei oder vier Sekunden vorherzusagen, bevor sie stattfinden.

Gedanken eines Affen steuern Roboter 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD
  2. 1.099€

Ybeq Qungh 16. Jul 2008

Aber es könnten ihre Kinder sein. Es muss ja nicht allen passieren, aber stellen sie sich...

Affenarsch_2 16. Jan 2008

Manche steuern auch grundsolide Unternehmen... (in die Schei**e)!

Roboter 15. Jan 2008

0l0l0l0l0l0l0l0l0l roflcopter !!!!!!111einself

sssssssssssssssss 15. Jan 2008

je mehr dinge man da als public deklariert, desto mehr schindluder können die nutzer...

IQ_Monkey 15. Jan 2008

... ihr Oberbefehlshaber heisst Bush....


Folgen Sie uns
       


Gemini PDA - Test

Ein PDA im Jahr 2018? Im Test sind wir nicht restlos überzeugt - was vor allem an der Gerätegattung selber liegt.

Gemini PDA - Test Video aufrufen
BMW i3s im Test: Teure Rennpappe à la Karbonara
BMW i3s im Test
Teure Rennpappe à la Karbonara

Mit dem neuen BMW i3s ist man zügig in der Stadt unterwegs. Zwar ist der Kleinwagen gut vernetzt, doch die Assistenzsysteme lassen immer noch zu wünschen übrig. Trotz des hohen Preises.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. R71-Seitenwagen BMW-Motorrad aus den 30er Jahren soll elektrifiziert werden
  2. SUV Concept iX3 zeigt BMWs elektrische Zukunft
  3. BMW Mini-Oldtimer mit E-Antrieb ausgerüstet

Gemini PDA im Test: 2004 ist nicht 2018
Gemini PDA im Test
2004 ist nicht 2018

Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. Atom Wasserfestes Mini-Smartphone binnen einer Minute finanziert
  2. Librem 5 Freies Linux-Smartphone wird größer und kantig
  3. Smartphone-Verkäufe Xiaomi erobert Platz vier hinter Huawei, Apple und Samsung

Windows 10: Der April-2018-Update-Scherz
Windows 10
Der April-2018-Update-Scherz

Microsofts April-2018-Update für Windows 10 hat so viele Fehler, als würden drei Insider-Ringe nicht ausreichen. Das Unternehmen setzt seine Nutzer als Betatester ein und reagiert dann auch noch langsam auf Fehlermeldungen - das muss sich ändern.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Gesperrter Lockscreen Cortana-Fehler ermöglicht Codeausführung
  2. Microsoft Weitere Umstrukturierungen rund um Windows 10
  3. April 2018 Update Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

    •  /