Kompakte und effiziente Brennstoffzelle fürs Handy

Erfolgreicher Halbjahrestest mit einem Motorola-Handy absolviert

Die Handy-Branche forscht seit längerem an Brennstoffzellen, um herkömmliche Akkutechnik damit zu ersetzen. Bislang waren die Ergebnisse aber ernüchternd, weil meist die Energieausbeute zu niedrig war. Nun hat das kanadische Unternehmen Angstrom Power verkündet, dass in den letzten sechs Monaten eine Brennstoffzelle in einem Motorola-Handy getestet wurde und dabei eine doppelt so lange Laufzeit wie mit einem herkömmlichen Akku erreicht wurde.

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Der Hersteller verspricht, dass die Brennstoffzelle das verwendete Motorola-Mobiltelefon nicht aufbläht. Es war also kein Aufsatz erforderlich, der das Gehäuse vergrößerte oder Ähnliches. Neben der unzureichenden Energieausbeute gab es bislang ein weiteres Problem bei der neuen Stromtechnik: Bei gleicher Leistung benötigte eine Brennstoffzelle meist mehr Platz in den Mobiltelefonen als herkömmliche Akkutechnik. Dadurch schien es bislang so, dass der Brennstoffzellentechnik in Mobiltelefonen vorerst kein Erfolg beschieden ist.

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Die Technik namens "EverOn" bzw. "Micro Hydrogen" wurde in den vergangenen sechs Monaten mit einem SLVR L7 von Motorola getestet. Statt des normalen Akkus sorgte eine Brennstoffzelle für die nötige Energiezufuhr. Gleichwohl soll die Laufzeit mit einer Brennstoffzellenladung doppelt so lang gewesen sein wie mit normaler Akkutechnik. Genaue Laufzeitangaben machte der Hersteller allerdings nicht. Die Nachfüllzeit, also Aufladezeit wurde mit 10 Minuten beziffert, so dass Mobiltelefone ohne lange Unterbrechung genutzt werden können, während das Aufladen eines leeren Akkus sonst mehrere Stunden dauern kann.

Micro-Hydrogen-Zellen können nach Herstellerangaben bis zu 3 Watt in der Spitze und 1 Watt im Durchschnitt leisten. Die Energiedichte liegt bei 300 Wh pro Liter, wobei das Gehäuse nur rund 25 Kubikzentimer groß ist (ca. 2,92 cm Kantenlänge).

Angstrom Power sucht derzeit Industriepartner, um diese Technik mit diesen gemeinsam in den Markt einzuführen. Neben Geräteherstellern sind auch Service-Provider für den Anbieter von Interesse, weil bei einer erfolgreichen Markteinführung auch dafür gesorgt werden muss, dass Nachfüllpackungen ohne Probleme verfügbar sind, um die Brennstoffzellen zu befüllen.

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Sir Jective 16. Jan 2008

Diese Brennstoffzelle ist * in polynomialer Zeit deterministisch lösbar und * jede ihrer...

HalloMami 16. Jan 2008

Also ich probiers mal: n-e-m-m-o-k-b-a-n-e-t-a-d-t-s-a-g-g-u-l-f wars richtig so?

JaGutAber 16. Jan 2008

Was konnte er sich davon nun kaufen? Oder ich jetzt mir ??

DerZweifler 16. Jan 2008

Ich auch, solange es nicht in der Hose von Tantalus hochgeht ;)

ssx 15. Jan 2008

In Zukunft kriegen wir nur noch die Nachfüllpäcke für die Brennstoffzellen überteuert...



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