Abo
  • Services:

Hausdurchsuchungen bei Samsung-Chefs

Vorwürfe der Korruption und des Bilanzbetrugs

Im Zuge der Untersuchung gegen den koreanischen Mischkonzern Samsung hat die Polizei am Montag die Wohn- und Büroräume mehrerer hochrangiger Konzernmitarbeiter in Südkorea durchsucht, darunter auch die von Samsung-Chef Lee Kun-hee und seinem Stellvertreter Lee Hak-soo.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Ermittler werfen dem Unternehmen Bestechung und Bilanzbetrug vor. So soll Samsung einen Schmiergeldfonds in Höhe von umgerechnet etwa 150 Millionen Euro eingerichtet haben. Mit dem Geld sollen Regierungsbeamte, Staatsanwälte und Journalisten bestochen worden sein. Als Gegenleistung sollten sie die zweifelhaften Methoden ignorieren, mit denen Lee Kun-hee die Konzernleitung an seinen Sohn Lee Jae-yong übertragen wollte. Der Samsung-Chef darf derzeit das Land nicht verlassen.

Stellenmarkt
  1. Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg

Durchgeführt wurden die Durchsuchungen von einem Sonderermittlungsteam, das im November 2007 vom Parlament eingesetzt worden war. Im gleichen Monat hatte die Staatsanwaltschaft bereits die Räume der Firmentochter Samsung Securities durchsuchen lassen, um Unterlagen über den Schmiergeldfonds sicherzustellen. Der ehemalige Samsung-Justiziar Kim Yong-chul hatte die Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen.

Samsung ist ein wichtiger Pfeiler der koreanischen Wirtschaft: Sein Umsatz in Höhe von 159 Milliarden Dollar macht knapp ein Sechstel des Bruttoinlandsprodukts Südkoreas aus. Das Privatvermögen Lee Kun-hees wird auf 3,4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit ist der Samsung-Chef laut Forbes Magazine der reichste Mann Koreas.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Define R6 für 94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)
  2. 105,89€ (Bestpreis!)
  3. 1.399€ (Vergleichspreis 1.666€)
  4. 84,90€ (Vergleichspreis 93,90€)

Japan! nicht Korea 15. Jan 2008

ich glaube hier wird korea mit japan verwechselt! harakiri ist eine japanische form des...

Indyaner 15. Jan 2008

Nur was die beliebtheit angeht und dass beide verboten gehören.


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /