Nächstes Centrino: Kleinere CPU-Gehäuse, neue TDP-Abstufung
Wie DigiTimes unter Berufung auf PC-Hersteller berichtet(öffnet im neuen Fenster), werden die bisher verwendeten vier TDP-Klassen von Intels Mobilprozessoren auf neun erweitert – dabei ergeben sich aber Überschneidungen. Aktuell verwendet Intel ein "X" für die stromhungrigsten CPUs der Extreme-Serie (über 40 Watt), ein "T" kennzeichnet die Standardprozessoren (bis 35 Watt), mit "L" sind sparsame CPUs bis 20 Watt gemeint. Ein "U" vor der Modellnummer beschreibt die Prozessoren mit "Ultra-Low-Voltage" bis 12 Watt.
Innerhalb dieser Klassen unterscheiden sich die Prozessoren laut Intel-Lesart nur noch durch die Modellnummer, die aber nicht allein auf den Takt, sondern auch auf unterschiedliche Funktionen hinweist. So sind bei den billigsten Modellen oft Funktionen wie die Virtualisierung (VT) abgeschaltet.
Zu den aktuellen Buchstaben kommen nun noch "P" und "SP", "SL", "SU" und "QX". Letzteres entspricht den Desktop-Prozessoren und steht für die ersten mobilen Quad-Core-Prozessoren, die dann aber auch über 40 Watt im Notebook aufnehmen dürfen. Das "P" ist das einzig echte neue Kürzel mit einer neuen TDP-Klasse. Laut DigiTimes markiert Intel so CPUs mit einer TDP von 20 bis 29 Watt. Dabei dürfte es sich um die bisher als 25-Watt-Penryns gehandelten Prozessoren handeln. Sie sollen recht leistungsstarke, aber dennoch sehr kompakte Mobilrechner ermöglichen.
Die neuen CPUs sollen Mitte 2008 zusammen mit der Montevina-Plattform erscheinen, für das dritte Quartal sind dann die ersten mobilen Quad-Core-Prozessoren geplant. Sämtliche dieser CPUs werden in 45 Nanometer Strukturbreite gefertigt und basieren auf der Penryn-Architektur. Die ersten mobilen Penryns hatte Intel bereits Anfang Januar 2008 vorgestellt.
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