Abo
  • Services:

Der deutsche E-Sport hat sein erstes Gerichtsverfahren

Technische Maßnahmen zur Erkennung von Cheats, die auch Counter-Strike-Publisher Valve einsetzt, werden durch eine sehr aktive Szene von Cheat-Programmierern immer wieder unterlaufen. Folglich fällt es sehr schwer, die Verwendung von Cheats bei Online-Partien eindeutig nachzuweisen.

Stellenmarkt
  1. Lotum GmbH, Bad Nauheim
  2. Dataport, verschiedene Standorte (Home-Office)

Der Clan Coldgame behauptet, nicht geschummelt zu haben. Turtle Entertainment hatte das Team mit einem sicheren Aufstiegsplatz Anfang Dezember 2007 wegen angeblichen Cheatens disqualifiziert. Wie das Unternehmen gegenüber Golem.de erklärte, habe man dabei lediglich als Plattform-Anbieter von seinem virtuellen Hausrecht Gebrauch gemacht.

Seit dem vergangenen Donnerstag, dem 10. Januar 2008, wehrt sich Coldgame dagegen nun vor Gericht. Die Richterin wollte im Vorfeld einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nicht stattgeben, sondern zunächst beide Parteien anhören. An besagtem Termin legte Turtle Entertainment jedoch einen Antrag von 53 Seiten samt einem Anhang von über 100 Seiten vor. Ob sich darin ein gerichtsfester Beweis für den Cheat-Vorwurf verbirgt, ist freilich noch nicht bekannt. Die Richterin vertagte den Termin daraufhin auf den 22. Januar 2008, um das Material sichten zu können.

Wie die E-Sports-Seite Readmore berichtet, war diesem Treffen vor Gericht ein gescheiterter Termin zur Schlichtung vorangegangen. In einem Interview mit Coldgame beharrt der Clan auf seiner Position, nicht betrogen zu haben. Ein weiteres Interview mit einem ESL-Sprecher bei Readmore zeigt, wie unvereinbar sich die beiden Seiten gegenüberstehen: Öffentlich gemacht werden auch hier die Beweise für Cheats nicht. Beide Parteien haben bereits angekündigt, auch ein Verfahren in der Hauptsache anzustrengen, unabhängig davon, wie über die einstweilige Verfügung entschieden wird.

 Der deutsche E-Sport hat sein erstes Gerichtsverfahren
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und bis zu 25€ Steam-Gutschein gratis erhalten
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 119,90€

devilsadvocate 15. Jan 2008

Sonst könnte sich ja jeder Anwalt nennen. OK. Das strafrechtliche hat er schonmal...

Gärtner 15. Jan 2008

..und das obwohl die griechen lieber Jungen in ihren Allerwertesten..., aber lassen wir...

Indu 14. Jan 2008

LOL wie bist du denn drauf in jeder Sportart kann der Kampfrichter für eine...

KO-Spieler 14. Jan 2008

Wenn man solche halbgedünsteten Wahrheiten verbreitet, sollte man auch das "Killerspiel...

NoSports 14. Jan 2008

Es geht wohl um den ruf des clans. Lesen, denken und dann erst posten!


Folgen Sie uns
       


Exoskelett Paexo ausprobiert

Unterstützung bei Arbeiten über Kopf bietet das Exoskelett Paexo von Ottobock. Wir haben es ausprobiert.

Exoskelett Paexo ausprobiert Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
  2. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen
  3. Volkswagen Electrify America nutzt Tesla-Powerpacks zur Deckung von Spitzen

    •  /