• IT-Karriere:
  • Services:

Studie: Laserdrucker machen nicht krank

Keine erhöhten Schwermetall-Werte im Körper gefunden

Immer wieder geistern Studien durch das Netz, die Laserdrucker als Gefahrenquelle für die Gesundheit abstempeln. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nun eine Studie vorgelegt, in der es diese Aussage differenziert. Die Drucker veränderten zwar die Umgebungsluft und sorgten für eine erhöhte Feinstaubkonzentration, die Menge liege aber nicht über der in privaten Haushalten gemessenen Konzentration.

Artikel veröffentlicht am , yg

"Insgesamt lagen die meisten Innenraumparameter innerhalb der auch für normale Wohninnenräume bekannten Konzentrationsbereiche, so dass hier - bei aller Vorsicht in der Interpretation der noch beschränkten Datensätze - aus auf die Einzelparameter bezogener, quantitativer und toxikologischer Sicht keine innenraumhygienische oder gar gesundheitliche Bedeutung der Emissionen aus Laserdruckern oder Kopiergeräten abgeleitet werden kann."

Stellenmarkt
  1. Studierendenwerk Hamburg Anstalt des öffentlichen Rechts, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

In der Studie wurden sowohl Büroräume genauer unter die Lupe genommen als auch eine Personentestgruppe befragt und medizinisch untersucht. In den Büroräumen haben die Forscher neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch anorganische Gase, flüchtige organische Verbindungen sowie Feinstaub-Partikel mit einem Durchmesser zwischen 0,23 µm bis

>

20 µm und Partikel mit Durchmesser 0,01 µm bis 1 µm gesondert gemessen. Dabei wurden die verschiedenen Konzentrationen in den Arbeitsräumen vor Beginn der Arbeit und während des achtstündigen Bürotages gemessen.

Die Emissionen aus Laserdruckern beeinflussen zwar die Luftqualität im Büro, so das Ergebnis der 335-seitigen Studie. Eine Wirkung der einzelnen Parameter auf die Gesundheit ließ sich jedoch nicht nachweisen. Die Stickstoffmonoxid-(NO-)Konzentrationen im Atem der Testpersonen war beispielsweise bei Probanden mit Allergien in etwa gleich hoch wie bei Probanden ohne allergische Atemwegserkrankungen.

Da jedoch mehrere Personen ihre Beschwerden auf den Druckertoner zurückführen, haben die Wissenschaftler weitere Untersuchungen durchgeführt. Die Erforschung der Lungenfunktion ergab keine besonderen Störungen, die Atemwegswiderstände lagen der Studie zufolge im Normbereich. Die Untersuchung der Metalle Cadmium, Chrom und Nickel im Urin der Probanden gab ebenfalls keinen Hinweis auf erhöhte Werte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

guert 14. Jan 2008

Auch wenn hier nach 2 Tagen sowieso niemand mehr hineinschaut: Unser Staat besteht aus...

asdffdasa 14. Jan 2008

Eisbär?

fastforward 13. Jan 2008

ja, meinetwegen, wird nicht unbedingt viel toner in die luft geblasen. aber das ozon...

Biterolf 12. Jan 2008

Aber was die Leute gerne essen sind Pellkartoffeln mit Schale, weil die Schale ja so...

Rainer Tsuphal 11. Jan 2008

Der hat heute frei(tag). Aber: zu viel Toner macht dick"!


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

    •  /