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Noahpad: Erklärter Konkurrent des Eee-PC

Einsatzmöglichkeiten des Noahpad
Einsatzmöglichkeiten des Noahpad
Einen weiteren Vorteil des Klapp-Displays, das dennoch nicht als Tablet-PC dient, sieht E-Lead in der Befestigung des Rechners in mobilen Situationen. Auf einem der veröffentlichten Bilder hängt das Noahpad beispielsweise über einem Kleiderbügel, eine andere Darstellung zeigt ihn als Navigationsmonitor im Auto - spätestens dann dürfte man sich aber einen berührungsempfindlichen Bildschirm wünschen.

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Dieses vergleichsweise teure Bauteil hat E-Lead aber eingespart, auch der Rest der Ausstattung ist äußerst günstig gehalten, sollte in der Summe aber kaum günstiger als die Komponenten des Eee-PC sein. Als Prozessor kommt Vias C7 mit 1 GHz zum Einsatz, als Chipsatz dient der CX700, der nur aus einem Baustein besteht. Von Via stammt im Übrigen auch der YouTube-Clip zum Noahpad. Ob E-Lead auch die besonders sparsame Mobil-Variante der CPU verbaut hat wie Packard-Bell bei seinem EasyNote, ist nicht bekannt. Das gilt auch für den Takt des DDR2-Speichers im Noahpad, er ist jedoch mit 512 MByte Größe angegeben.

Anders als die mageren 4 GByte Flash-Speicher des Eee-PC kommt beim Noahpad eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 30 GByte als Massenspeicher zum Einsatz, was die Bauteil-Rechnung für E-Lead nach oben treiben dürfte. Auch WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth (Letzteres bietet der Eee-PC nicht) sind vorhanden, für eine Ethernet-Anbindung will E-Lead einen USB-Adapter mitliefern. Die Auflösung des Bildschirms ist noch nicht bekannt, der Hersteller spricht nur von einem 7-Zoll-Display, das ein "10-Zoll-Fenster" darstellen kann - gemeint dürfte hier die Bildschirm-Verschiebung für die Anzeige von 1.024 x 768 Pixeln sein, am wahrscheinlichsten sind die üblichen 800 x 480 Pixel nativer Auflösung. Auch der Rest der bisher veröffentlichten technischen Daten ist noch unvollständig - den sehr kleinen Bildern von E-Lead nach zu urteilen sind aber noch ein VGA-Ausgang und insgesamt zwei USB-Ports vorhanden.

Eine genaue Größenangabe macht E-Lead bisher auch nicht. Das Gewicht des Rechners soll jedoch 780 Gramm betragen, 144 Gramm weniger als beim Eee-PC 701. Die Laufzeit des Rechners beziffert E-Lead mit "mehr als 10 Stunden", wenn zusätzlich zum normalen Akku noch ein externes Strompaket benutzt wird. Da der externe Akku laut den technischen Daten mit 10.000 Milliamperestunden gegenüber dem internen von 3.900 Milliamperestunden mehr als doppelt so groß ist, sollte das Noahpad auch mit dem kleinen Akku knapp drei Stunden durchhalten. Der Eee-PC läuft laut den Tests von Golem.de mit knapp dreieinhalb Stunden bei aktiviertem WLAN nur wenig länger. Als Betriebssytem verwendet E-Lead Ubuntu-Linux in Version 7.1, beim Eee-PC ist eine modifizierte Linux-Distribution von Xandros im Einsatz.

Außer, dass das Noahpad ähnlich günstig sein soll wie der Eee-PC (299,- Euro), machte E-Lead bisher keine konkreten Angaben zum Preis des Geräts für den Endabnehmer. Auch ob und wann das Gerät, dessen Modellnummer "EL-460 UMPC" lautet, in Europa erscheint, steht noch nicht fest.

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Private Paula 13. Jan 2008

Wie gut, dass es fuer jedes Geraet Zielgruppen gibt... Du gehoerst scheinbar nicht zu...

Enrique.Mendoza 11. Jan 2008

Dazu sage ich vielmehr, dass die Deutschen mit ihrer Vorstellung von Laptops keine...

Enrique.Mendoza 11. Jan 2008

Also, dazu muss sich das Noahpad erst mal durchsetzen, und ich sehe das Noahpad nicht...

Enrique.Mendoza 11. Jan 2008

Aber auch eine nutzbare Tastatur. Und 10 Zoll wäre noch im Rahmen des nutzbaren (als...

Enrique.Mendoza 11. Jan 2008

Und wenn doch, tuts ne externe Festplatte auch. In Form eines Festplatten-MP3 Players...


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