Abo
  • Services:

Apple vor Einigung mit EU

Schritte noch in dieser Woche

Während EU-Kommissarin Viviane Reding die Einrichtung eines europäischen Binnenmarkts mit einem großen Angebot von digitalen Inhalten fordert, können iTunes-Kunden nur im Online-Shop ihres Heimatlandes einkaufen. Die EU-Kommission sieht darin einen Verstoß gegen europäisches Wettbewerbsrecht. Eine Einigung in diesem Fall ist nun in Sicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Apple will noch diese Woche Schritte unternehmen, um den Streit mit der EU beizulegen. Das berichten mehrere amerikanische Medien unter Berufung auf Quellen, die mit der Situation vertraut sind. Im Gegenzug wird erwartet, dass die EU ihre Kartellklage gegen Apple fallen lässt.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Reutlingen
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Apple und die EU streiten sich seit längerem um die Preispolitik von Apples Online-Musikgeschäft, dem iTunes-Store, der in verschiedenen europäischen Ländern aktiv ist. Im April 2007 hatte die EU-Kommission ein Kartellverfahren gegen Apple eröffnet, weil iTunes in den verschiedenen Ländern Musikstücke zu unterschiedlichen Preisen anbietet. Gleichzeitig verhindert Apple, dass Nutzer in iTunes-Stores in anderen Ländern einkaufen können. Darin sieht die EU-Kommission eine Verletzung des europäischen Wettbewerbsrechts.

Britische Verbraucherschützer hatten schon 2005 darauf hingewiesen, dass britische iTunes-Kunden höhere Preise für Musikstücke zahlen als Franzosen oder Deutsche. Ursprünglich wollte Apple einen einheitlichen europäischen iTunes-Store aufbauen. Das aber hätten die vier großen Plattenfirmen Universal, Sony BMG, EMI und Warner Music unter Hinweis auf das Urheberrecht verhindert. Die Klage der EU kann damit auch als Kritik an der Lizenzierungspolitik der Musikindustrie betrachtet werden.

Erst kürzlich hatte EU-Medienkommissarin Viviane Reding Verbesserungen für den europaweiten Handel mit digitalen Inhalten gefordert.

Apple droht noch eine weitere Klage in Europa. Verbraucherschutzorganisationen aus Deutschland, Frankreich, Norwegen und Finnland wollen durchsetzen, dass iTunes-Kunden frei über die Musik verfügen können, die sie bei dem Onlineshop gekauft haben. Auch die EU-Kommission ist bereits auf diesen Sachverhalt aufmerksam geworden. Im April 2007 kritisierte Meglena Kuneva, Kommissarin für Verbraucherschutz, in einem Focus-Interview: "Finden Sie es in Ordnung, dass eine CD auf allen CD-Playern läuft, ein iTunes-Song aber nur auf einem iPod? Ich nicht. So etwas muss sich ändern."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. ab je 2,49€ kaufen

DrAgOnTuX 18. Mai 2010

Jaja der Euro und die EU, jetzt, fast 2,5 Jahre später, sehen wir wies läuft. Gruss an...

DrAgOnTuX 09. Jan 2008

Alles klar, keine weiteren Fragen :)

graf porno 09. Jan 2008

Um auch das nächste Popstars-Album zu haben, haben Unternehmen, wie Apple alles getan, um...


Folgen Sie uns
       


BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt

Wir fahren in BMWs neuen Hybrid-Sportwagen durch und um München.

BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /