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Open Sound System unter BSD-Lizenz freigegeben

Zusätzliche Versionen unter GPL, CDDL und kommerzieller Lizenz

Die Unix-Audio-Architektur Open Sound System ist ab sofort auch in einer Fassung unter den Bedingungen der BSD-Lizenz erhältlich. Im Sommer 2007 hatte das Unternehmen 4Front Technologies den Quelltext zuerst unter der GPL und der CDDL veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das seit 1992 entwickelte Open Sound System (OSS) ist für verschiedene Unix-Plattformen verfügbar und bietet eine Programmierschnittstelle, über die sich Soundkarten-Treiber ansprechen lassen. Somit können Programme, die OSS nutzen, durch einfaches Rekompilieren auf eine andere Plattform übertragen werden. Unter Linux wurde OSS mittlerweile aber von ALSA als Standard-Audio-System abgelöst.

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Gerade hierdurch büßte OSS an Bedeutung ein, worauf die Firma 4Front Technologies 2007 reagierte und den Quelltext komplett freigab. 4Front veröffentlichte damals eine Solaris-Version unter der CDDL und eine Variante unter der GPLv2 für Linux, BSD, OpenServer und ähnliche Systeme. Dies bedeutete jedoch, dass OSS in die BSD-Varianten nicht ohne Probleme aufgenommen werden konnte.

Die BSD-Lizenz wurde damals nicht gewählt, weil sie nach Ansicht von 4Front eine "Half Closed Source"-Lizenz ist, wie später erklärt wurde. Nun aber hat das Unternehmen doch noch eine BSD-Variante unter der BSD-Lizenz veröffentlicht, ohne Gründe für den Sinneswandel zu nennen. Der Quelltext enthält Treiber für PCI- und USB-Audiogeräte sowie die Unterstützung für BSD-Systeme inklusive Testprogrammen. Auch die API-Spezifikationen und die Dokumentation sollen laut 4Front verfügbar sein, ebenso wie ein Device Driver Kit, um Cross-Plattform-Treiber für Audio-Hardware zu schreiben.

Erst im Dezember 2007 hatte sich 4Front beklagt, dass die Einnahmen gesunken seien, seit OSS Open Source ist. Weiterhin bietet 4Front nämlich kommerzielle Lizenzen mit Support an.

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c++fan 09. Jan 2008

Ähm... Benötigt Pulse Audio nicht wiederum ALSA oder OSS als Backend? ^^


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