• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft schließt drei Windows-Sicherheitslücken

Fehler im Zusammenspiel mit dem TCP/IP-Protokoll

Am diesmonatigen Patch-Day beseitigt Microsoft mit den zwei angekündigten Updates insgesamt drei Sicherheitslücken. Ein Patch korrigiert zwei Fehler im Zusammenspiel mit dem TCP/IP-Protokoll, worüber Angreifer im schlimmsten Fall schadhaften Code ausführen können. Ein weiteres Sicherheitsloch kann von lokal angemeldeten Nutzern zur Ausweitung von Rechten missbraucht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein Programmfehler im Windows-Kernel sorgt dafür, dass TCP/IP-Strukturen bei der Statussicherung von IGMPv3- und MLDv2-Abfragen falsch verarbeitet werden. Mit Hilfe manipulierter IGMPv3- und MLDv2-Pakete kann ein Angreifer beliebigen Schadcode installieren oder auch neue Benutzerkonten einrichten, weil er vollständigen Zugriff auf das System erhält. IGMPv3 wird von Windows XP, Vista und Windows Server 2003 unterstützt, während MDLv2 zusätzlich in Windows Vista zu finden ist, das Multicast-Unterstützung für IPv6-Netzwerke hinzufügt.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. dmTECH GmbH, Karlsruhe

Auch das zweite Sicherheitsleck bezüglich TCP/IP steckt im Windows-Kernel. Dieser macht Fehler bei der Art der Verarbeitung fragmentierter Routerankündigungs-ICMP-Abfragen, so dass Angreifer einen Denial-of-Service-Angriff ausführen können. Standardmäßig ist ICMP Router Discovery Protocol (RDP) nicht aktiviert. Ein nun verfügbarer Patch beseitigt diese beiden Sicherheitslücken in Windows.

Das dritte Sicherheitsleck steckt im Local Security Authority Subsystem Service (LSASS) von Windows. Anforderungen für lokale Prozedur-Aufrufe werden fehlerhaft umgesetzt, so dass sich ein lokal angemeldeter Nutzer höhere Rechte verschaffen kann. Mit einem Patch soll der Fehler in Windows 2000, XP und Windows Server 2003 beseitigt werden.

Die beiden Sicherheits-Patches verteilt Microsoft auch über die Update-Funktion des Betriebssystems, so dass diese darüber gesammelt heruntergeladen werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

blabla 10. Jan 2008

Ist es denn Voraussetzung, Techiker zu sein, damit man Computer benutzen darf? Selbst...

Frondienstleister 10. Jan 2008

Jo, so einen Klugscheisser vom größten bis zum kleinsten hatten wir bis letzten Herbst...

ScOp3 09. Jan 2008

Arghh.... Das sollte eigentlich in den "IGMPv3 und MLDv2" Thread. Whatever... ScOp3

nuizefukinaround 09. Jan 2008

...aber in wirklichkeit nur ne billigkopie ala china ist.

beep 09. Jan 2008

mit sich selbst reden, ist Schizophrenie... du solltest mal zum Arzt gehen ;-)


Folgen Sie uns
       


Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial

Wir erläutern in einem kurzen Video die Grundfunktionen von OBS-Studio.

Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial Video aufrufen
Programmierer als Künstler: Von der Freiheit, Neues in Code zu denken
Programmierer als Künstler
Von der Freiheit, Neues in Code zu denken

Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
Von Maja Hoock

  1. Ubuntu Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux
  2. Complex Event Processing Informationen fast in Echtzeit auswerten
  3. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  2. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  3. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

    •  /