• IT-Karriere:
  • Services:

Neue Grafikkarten für Mac-Pro-Besitzer (Update)

Apple liefert PCI-Express-Karten mit DirectX-10-fähigen Grafikchips aus

Apple hat nun endlich neue Grafikkarten für Mac-Pro-Besitzer im Programm. Mit dem Start des neuen Mac Pro mit zwei Xeon-5400-CPUs und insgesamt acht Kernen stehen dessen Grafikkarten-Optionen auch aufrüstwilligen Besitzern älterer Mac-Pro-Modelle zur Verfügung - Euphorie erscheint dennoch nicht angebracht.

Artikel veröffentlicht am ,

Radeon HD 2600 XT
Radeon HD 2600 XT
Wem die langsame GeForce 7300 oder die in die Jahre gekommene High-End-Karte Radeon X1900 XT nicht mehr reicht, der kann nun zur Low-End-Lösung Radeon HD 2600 XT oder zur Mittelklasse-Grafikkarte GeForce 8800 GT greifen. In einen Leistungstaumel werden aber beide Karten nicht versetzen - warum Apple jetzt wieder bei der Mittelklasse stehenbleibt, ist nicht nachzuvollziehen. Zeitgemäßer wären vielleicht eine Radeon HD 3850 mit 512 MByte RAM für Einsteiger und eine GeForce 8800 GTS mit 512 MByte gewesen. Immerhin: Wer mittels Boot Camp Microsofts Betriebssystem Windows Vista nutzt, kann in Spielen damit beispielsweise DirectX-10-Effekte nutzen - allerdings sollte man sich davon nicht zu viel versprechen.

Stellenmarkt
  1. INIT Group, Karlsruhe, Braunschweig
  2. GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Berlin

Das "ATI Radeon HD 2600 XT Graphics Upgrade Kit for Mac Pro" wartet mit einer Radeon HD 2600 XT mit 256 MByte GDDR-Speicher, zwei Dual-Link-DVI-Ports und PCI-Express-Schnittstelle auf. Dafür verlangt Apple 130,- Euro ohne Versandkosten.

GeForce 8800 GT
GeForce 8800 GT
Hinter dem "NVIDIA GeForce 8800 GT Graphics Upgrade Kit for Mac Pro" für 310,- Euro steckt eine GeForce-8800-GT-Grafikkarte mit 512 MByte GDDR3-Speicher und ebenfalls zweimal Dual-Link-DVI. Auch sie findet in einem der vier PCI-Express-Steckplätze des Mac Pro ein Zuhause.

Die beste, aber auch teuerste Lösung gibt es derzeit nur beim Neukauf eines Mac Pro: Die Quadro FX 5600 ist wie die GeForce 8800 GT zwar G80-basiert, aber eine professionelle High-End-Lösung mit 1,5 GByte GDDR-3-Speicher, also der doppelten Speichermenge einer GTX- oder Ultra-Karte. Dafür werden beim Kauf aber auch 2.530,- Euro auf den Kaufpreis aufgeschlagen, einzeln dürfte er noch etwas höher liegen. Für PCs ist eine von PNY angebotene Quadro FX 5600 derzeit für unter 2.600,- zu erstehen und ebenfalls für den professionellen Grafik-Einsatz und nicht für Spiele gedacht.

Herkömmliche PC-Grafikkarten können im Intel-basierten Mac Pro nur bedingt eingesetzt werden: Da sie nur ein BIOS und kein EFI haben, werden sie nur unter Windows XP bzw. Vista erkannt, nicht jedoch unter MacOS X. Auch die MacOS-X-Treiber für die Grafikchips entwickelt Apple selbst.

Wie üblich lässt sich Apple die Grafikkarten gut bezahlen, vergleichbare Standard-Grafikkarten mit identischer Technik kosten deutlich weniger. Reguläre 2600-XT-Karten sind ab 80 Euro zu haben - mit TV-Out. Und auch bei der 8800 GT ist ein deutlicher Preisunterschied auszumachen.

Es ist jedoch zu vermuten, dass bald erste EFI/BIOS-Abbilder im Netz zu finden sind und Tüftler sich auf eigenes Risiko handelsübliche und günstigere PC-Karten umflashen werden.

Nachtrag vom 11. Januar 2008, um 12:20 Uhr:
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die im Apple Store beworbenen Grafikkarten nicht auf den älteren Mac-Pro-Modellen laufen. Apple weist darauf allerdings derzeit noch nicht beim Bestellvorgang hin. Nähere Infos zum Inkompatibilität finden sich in unserer Meldung Veräppelt: Neue Grafikkarten laufen nicht im alten Mac Pro vom 11. Januar 2008. Von einer Bestellung ist also derzeit abzuraten, eine Lösung bietet Apple noch nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-72%) 8,50€
  2. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...
  3. (-79%) 5,99€
  4. 4,99€

fanboyhasser 12. Jan 2008

oh je, schon wieder so ein apple-fanboy, der von absolut nichts eine ahnung hat und ohne...

oldmac 11. Jan 2008

...scheinbar kommen nur besitzer der ganz neuen modelle in den genuss der "neuen...

draven 10. Jan 2008

Ja.. ich muss euch da leider recht geben. Manchmal gehen mir die Leute in den Mac Foren...

maibaum 09. Jan 2008

ja doch das stimmt schon

häschen 09. Jan 2008

wer gestern gleich bei der konfiguration die erweiterte info zu den grafikkarten...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /