Angetestet: D-Links HorstBox

HorstBox-Konfiguration
HorstBox-Konfiguration
Für jedes angeschlossene Telefon gibt es zudem die Möglichkeit festzulegen, in welchem Zeitraum dieses auf Anrufe reagieren soll, ob Anklopfen erlaubt ist und ob die Rufnummer übermittelt werden soll. Rufumleitungen - permanent, bei Nichtannahme und besetzt - können ebenfalls eingestellt werden. Über Black- und Whitelists ist es des Weiteren möglich, etwa die Wahl von 0900-Nummern zu unterbinden. Damit die Sprachqualität bei Internettelefonaten und gleichzeitigen Downloads nicht leidet, ist eine Quality-of-Service-Funktion (QoS) in die Telefonanlage integriert. Einstellungsmöglichkeiten hierfür gibt es nicht, jedoch hat der TÜV Saarland D-Link die korrekte QoS-Funktion bescheinigt.

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Die HorstBox ist eine abgespeckte Variante der HorstBox Professional. So ist etwa das Konfigurationsmenü in vielen Teilen identisch. Allerdings bringt die Professional-Variante der Box eine komplette Asterisk-Telefonanlage mit, die gegenüber der günstigen Variante noch einige zusätzliche Funktionen bereithält. Nun läuft Linux auf der HorstBox und so sollten sich Zusatzfunktionen selbst integrieren lassen.

Während es für die HorstBox Professional zu diesem Zweck eine Entwicklungsumgebung gibt, fehlt diese für die Consumer-Variante und soll in dieser Form aufgrund eingesetzter proprietärer Teile auch nicht erscheinen. Denn Quelltext der GPL-lizenzierten Firmware-Teile gibt es zum Download, neue Firmware-Versionen will D-Link über horstbox.biz veröffentlichen.

Linksys' WRT54G war seinerzeit der Startschuss für eine Reihe von Projekten, die alternative und teils deutlich erweiterte Firmware-Varianten für den Linux-Router entwickelten. Auch der Quellcode der HorstBox-Firmware ist frei, doch derzeit gibt es noch kein breites Angebot an alternativen Varianten. Die Entwicklungsversion des OpenWrt-Projektes soll aber auf der HorstBox laufen, ist aber zurzeit nur für Bastler interessant. Wer also auf zusätzliche Funktionen wartet, muss vorerst hoffen, dass D-Link diese nach und nach selbst integriert.

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Die HorstBox Consumer (DVA-G3342SD) ist bereits im Handel erhältlich und kostet laut D-Link knapp 200,- Euro - der Straßenpreis liegt teils bereits deutlich darunter. Die HorstBox Professional hingegen bleibt mit knapp 400,- Euro auch weiterhin eine Unternehmenslösung.

Fazit:
Wer einen DSL-Router mit VoIP-Funktionen sucht, kann durchaus zur HorstBox greifen - oder eben zur AVM-Konkurrenz. Denn wie die Fritzbox ist auch die HorstBox ein gutes Gerät. Allerdings wird hier erst die Zeit zeigen, ob D-Link, wie AVM, die Firmware in Zukunft auch funktional erweitert.

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 Angetestet: D-Links HorstBox
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Michael Z. 18. Okt 2008

Auf der Suche nach einem VoIP-Gateway für Zuhause bin ich auch auf diesen Artikel gesto...

Steffen Moser 18. Feb 2008

Zumal der Linksys WRT600N den Vorteil hat, dass er -soweit ich gelesen habe...

LippiVan 30. Jan 2008

Hallo, das würde mich auch sehr interessieren! Desweitern wüsste ich gerne ob es möglich...

Net-Rey 29. Jan 2008

Hallo Totenrot, sowas wie von Dir geschrieben kann nur von einem D-Link Mitarbeiter...



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