• IT-Karriere:
  • Services:

GPS wird schneller: 5 Sekunden bis zur Positionsbestimmung

Firmware SiRF InstantFix II kommt ohne Netzwerk aus

SiRF hat eine Firmware-Erweiterung für die schnellere Berechnung der Position mobiler Navigationsgeräte vorgestellt. Der Anbieter von Softwarelösungen für GPS-Systeme will damit die üblichen Wartezeiten nach dem Einschalten vor allem bei Personal Navigational Assistants (PND) verkürzen.

Artikel veröffentlicht am , yg

Mit SiRF InstantFixII sollen die TTFF-Zeiten (time to first fix) nur noch bei 5 Sekunden liegen. SiRF InstantFix II berechnet dazu das Verhalten der sichtbaren GPS-Satelliten und deren Position im Orbit und kann damit Vorhersagen für bis zu drei Tage treffen. Dabei werden die vorhandenen Daten nach Herstellerangaben ständig aktualisiert und verfeinert. Gültig sind die übermittelten Positionsangaben übrigens nur zwei bis drei Stunden, dann haben die Satelliten ihren Platz aufgrund von Rotation geändert.

Stellenmarkt
  1. GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG, Radevormwald
  2. afb Application Services AG, Dresden

Die Berechnungen erstellt das Firmware-Update SiRF InstantFix II autonom. Anders als bei der ersten Version von Instant Fix ist eine Netzwerkverbindung für Updates nun nicht mehr nötig. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass der Nutzer auch auf die Möglichkeit verzichten muss, sieben Tage im Voraus die Position zu berechnen.

Zuerst muss ein GPS-Empfänger seine eigene Position bestimmen, Voraussetzung hierfür sind genügend Satelliten. Die derzeit in GPS-Navigationsgeräten enthaltenen SiRF-Star-III-Chips liefern 200.000 Korrelatoren, die eine möglichst flotte Satellitenakquisition ermöglichen. Jeder Satellit benötigt für die Übermittlung seiner genauen Position laut SiRF etwa 30 Sekunden. Wird die Datenübertragung durch eine Häuserschlucht oder ein Blätterdach unterbrochen, muss das Navigationsgerät erneut auf die nächste Zusendung der Daten warten. Insgesamt kann es mehrere Minuten dauern, bis alle relevanten Daten zur Verfügung stehen. SiRF InstantFix II soll nun durch neue Algorithmen für eine schnellere Berechnung sorgen und auch schwächere Signale erfassen können.

SiRF InstantFix II steht laut Hersteller ab sofort zur Verfügung, die Technik muss von Navigationsgeräteherstellern wie Mio, Navman oder TomTom in die Endgeräte integriert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote

Olevian 24. Dez 2008

Hallo geomay, hier findest du eine Anleitung. Als ich das Problem hatte gab es das noch...

menschmeier 14. Jan 2008

Für mein Gamin Nüvi 200 konnte ich gestern das Firmwareupdate für den SIRF3-Chip...

Realist 07. Jan 2008

das ist nur noch köstlich... der Tag für mich ist gerettet :'D. Solche Beiträge sollte...

korrekturleser 05. Jan 2008

die bei golem nicht mal einen korrekturleser...

Stefan12 05. Jan 2008

ich arbeite bei Navman und möchte folgendes dazu sagen: Beim F20 ist kein SiRF...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


      •  /