Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Neo FreeRunner - Freies Mobiltelefon für den Massenmarkt

FIC-Tochter OpenMoko stellt Nachfolger des Neo 1973 vor. Mit dem Neo 1973 hat die FIC-Tochter OpenMoko das erste freie Mobiltelefon auf den Markt gebracht, nun soll mit "FreeRunner" ein neues Modell folgen. Das Besondere an den Linux-Telefonen: Sie laufen mit freier Software, OpenMoko stellt die Software auch im Quelltext samt Dokumentation zur Verfügung und erlaubt Veränderungen daran.
/ Jens Ihlenfeld
100 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nachdem sich das Neo 1973 eher an Entwickler richtete, nimmt OpenMoko mit dem FreeRunner den Massenmarkt ins Visier. Dabei wird FreeRunner auf der gleichen Software basieren wie das Neo 1973 und diesem auch äußerlich entsprechen. Änderungen soll es vor allem bezüglich des Innenlebens geben.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

So soll das Neo FreeRunner mit einem nicht näher spezifizierten 2D/3D-Grafikchip ausgestattet werden und einen schnelleren Prozessor besitzen, der mit 500 MHz getaktet ist und auch die Integration von Audio- und Videofunktionen erlaubt. Im Neo 1973 kommt ein ARM-basiertes System on a Chip von Samsung (S3C2410) mit 266 MHz zum Einsatz.

Das FreeRunner will OpenMoko in zwei Tri-Band-Varianten anbieten, eine deckt den Bereich von 850 MHz mit ab, die andere funkt unter anderem mit Frequenzen um 900 MHz. Darüber hinaus soll ein WLAN-Chip eingebaut werden, der die Standards 802.11b/g unterstützt. Auch soll es Bewegungssensoren geben, mit denen das Gerät feststellen kann, was der Nutzer gerade tut.

Auch bei der Software gibt es eine wesentliche Umstellung: FreeRunner verfügt über eine Java Virtual Machine (JVM), um auch Java-Entwicklern eine Plattform zu geben. Dabei kommt die Jalimo getaufte JVM des deutschen Unternehmens Tarent zum Einsatz.

Erstmals zeigen will OpenMoko das Neo FreeRunner auf der CES, allerdings nur hinter verschlossenen Türen. Die ersten Modelle sollen dann im Frühling ausgeliefert werden, zunächst an Entwickler, dann an Endkunden.


Relevante Themen