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Open XML - ECMA lagert Funktionen aus

Vorschlag soll Weg für ISO-Standard freimachen. Die European Computer Manufacturers Association (ECMA) hat sich dafür ausgesprochen, strittige Punkte in der Spezifikation von Microsofts Office-Dateiformat Open XML auszulagern. Damit soll erreicht werden, dass das Office-Format in einem zweiten Anlauf ISO-standardisiert wird. Davon sind einige Fehler und Kompatibilitätseinstellungen betroffen.
/ Ingo Pakalski
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Aus diesem Grund wird die VML-Unterstützung wieder aus Open XML entfernt, weil diese Implementierung viele strittige Fragen aufgeworfen hatte. Mit Hilfe von VML (Vector Markup Language) lassen sich Grafiken im Binärformat abspeichern. Außerdem wird der Excel-Fehler im Zusammenspiel mit der Jahresangabe 1900 aus dem Standardisierungsprozess rausgehalten. Durch einen Fehler sieht Excel das Jahr 1900 fälschlicherweise als Schaltjahr an. Zudem werden alle Funktionen ausgelagert, die eine Rückwärtskompatibilität mit früheren Office-Dateiformaten aus Redmond sicherstellen sollen.

Diese Auslagerung befreit Microsoft davon, Programmfehler korrigieren zu müssen, um Open XML als ISO-Standard anerkannt zu bekommen. Ende Februar 2007 findet in Genf die Schlussabstimmung statt, bei der abschließend entschieden wird, ob Microsofts Dateiformat den ISO-Standard erhält. Im September 2007 hatte die ISO sich gegen eine Standardisierung von Open XML ausgesprochen.


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