• IT-Karriere:
  • Services:

GPS-System mit WLAN und Internetverbindung sagt Staus voraus

Stauberechnung über alle im Netzwerk sich bewegenden GPS-Geräte

Dash Navigation hat ein Navigationsgerät namens Dash Express vorgestellt, das per WLAN und GPRS Informationen zur Verkehrslage mit anderen Dash-Express-Geräten austauscht und damit Staus vorhersagen will. Doch dies ist nicht die einzige Funktion, mit der sich das Dash Express von anderen Navigationsgeräten abhebt.

Artikel veröffentlicht am , yg

Über das Internet ist jedes Dash-Express mit dem Dash-Netzwerk verbunden. Dort landen die Informationen sämtlicher Dash-Express-Geräte, die gerade unterwegs sind. Sie alle liefern Daten zur Verkehrslage an das Dash-Netzwerk. Diese werden dort gesammelt und verarbeitet, um Staus voraussagen zu können. Um stehenden Verkehr zu umfahren, schlägt Dash bis zu drei mögliche Routen vor.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. Deloitte, Leipzig

Auch Navigationsgerätehersteller TomTom hat ein System entwickelt, das Staus vorhersagen soll. Das System ist in Kooperation mit Vodafone entstanden und zeichnet Bewegungsmuster von Mobiltelefonen auf, die ins Vodafone-Netz eingebucht sind. Darüber wird die Verkehrsdichte errechnet - derzeit jedoch nur auf niederländischen Straßen und Autobahnen.

TomTom setzt stark auf interaktive Funktionen in seinen mobilen Navigationsgeräten, WLAN ist jedoch in keines seiner Geräte integriert. Anders bei Dash Express. Über eine weitere Funktion lassen sich via Internet-Browser am PC Adressen an das Navigationssystem versenden, damit soll das lästige Eintippen der Adresse auf dem Touchscreen entfallen. Außerdem kann sich der Fahrer über lokale Suchmaschinen Läden, Restaurants oder Hotels anzeigen lassen. Damit ist der Besitzer nicht mehr auf statisch hinterlegte Points of Interest beschränkt und kann seine Recherche direkt ins Auto verlegen. Voreingestellt ist die lokale Suche von Yahoo.

Das Gerät verfügt über einen Touchscreen mit 4,3 Zoll Bilddiagonale und eine Auflösung von 480 x 272 Pixeln. In dem 122 x 104 x 71 mm großen Navigationssystem steckt ein Lithium-Ionen-Akku, der bis zu 2 Stunden ohne Strom durchhalten soll.

Das Dash Express als tragbares Navigationsgerät mit Internetanschluss soll 599,- US-Dollar kosten und ab Februar 2008 in den USA verfügbar sein. Die interaktiven Dienste und die Stauprognose stehen gegen weiteres monatliches Entgelt in Höhe von 12,99 US-Dollar für einen Monat oder 10,99 US-Dollar pro Monat bei Abschluss eines Jahresvertrages zur Verfügung. Ob und wann das Navigationsgerät mit integriertem WLAN auch in Deutschland zu haben sein wird, ist nicht bekannt.

Dash Express läuft auch auf der Hard- und Software-Plattform des Smartphones Neo 1973. Das Linux-Smartphone ist für Entwickler gedacht und wurde im Rahmen des OpenMoko-Projektes entwickelt: Dash Express nutzt den OpenMoko-Kernel und -Bootloader.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,49€
  2. (-20%) 47,99€
  3. (-72%) 16,99€
  4. 14,99€

nullnullkommanix 08. Jan 2008

Ja, die gibt es tatächlich! Ich kenne noch: www.ruhrpilot.de www.bayerninfo.de

mhhhhhhhhhhhhhhhhh 03. Jan 2008

- wardriving leicht gemacht ... das gps koennte den offenen zugang direkt als poi...

recycling 03. Jan 2008

Jo, nachdem die Anbieter die Bewegungsdaten von Ihren Kunden ja jetzt eh speichern...

NL 03. Jan 2008

Hallo, gemeint ist aber nicht der von dir angesprochene TomTom Traffic Service, sondern...

TurboPascal 03. Jan 2008

Ja hast Du Die Geräte sind Linux-basierend, eine Wolfi-Schnüffelsoftware ist darauf eher...


Folgen Sie uns
       


Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test

Die neue Pocket Cinema Camera 6k von Blackmagicdesign hat nur wenig mit DSLR-Kameras gemein. Die Kamera liefert Highend-Qualität, erfordert aber entsprechendes Profiwissen - und wir vermissen einige Funktionen.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /