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OLPC-Technikchefin macht sich selbstständig

Eigene Patente vermarkten

Nachdem der 100-Dollar-Laptop jetzt an Kinder in der Dritten Welt ausgeliefert wird, hat sich die OLPC-Mitbegründerin Mary Lou Jepsen entschlossen, das Projekt zu verlassen. Jepsen will mit den Entwicklungen, die sie für den XO-Computer gemacht hat, Geld verdienen.

Mary Lou Jepsen, die Mitbegründerin und Technik-Chefin des OLPC-Projektes, verlässt das gemeinnützige Projekt, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Jepsen war 2005 als erste Mitarbeiterin von OLPC-Gründer Nicholas Negroponte in das Projekt eingestiegen.

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Über das neue Unternehmen will Jepsen Technologien vermarkten, die sie im Rahmen des OLPC-Projektes entwickelt hat. Jepsen zeichnete verantwortlich für die Entwicklung des Bildschirms für den so genannten XO-Laptop. Der Einsatz des auch als 100-Dollar-Laptop bezeichneten Computers als Bildungsmittel für Kinder in der Dritten Welt macht einige Besonderheiten notwendig: So lässt sich der Bildschirm sowohl in einem Farb- als auch in einem Schwarz-Weiß-Modus betreiben. Der Vorteil ist, dass er im Schwarz-Weiß-Modus ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und bei direkter Sonneneinstrahlung genug Kontrast bietet. Außerdem war Jepsen am Energiemanagementsystem des Computers beteiligt.

Sie starte ihr eigenes Unternehmen zu dem Zeitpunkt, zu dem der XO in großer Stückzahl ausgeliefert werde, schreibt Jepsen auf ihrer Website. OLPC werde sie ihre Produkte aber weiterhin zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen. Jepsens erste OLPC-Patentanmeldung wurde am 13. Dezember 2007 vom amerikanischen Patentamt, dem United States Patent and Trademark Office, veröffentlicht.

Der Bildschirm ist derzeit die teuerste Komponente des XO-Computers. Deshalb konnte bislang das Ziel, den Computer für 100,- Dollar herzustellen, noch nicht erreicht werden. Auf einer Konferenz in Taiwan im Juli 2007 sagte Jepsen jedoch, bei der Massenproduktion des Bildschirms sehe sie die größten Einsparmöglichkeiten.

Mit Jepsens letztem Arbeitstag am 31. Dezember 2007 endete auch das Programm "Give One Get One". Im Rahmen dieses Programms konnten Amerikaner und Kanadier einen XO-Laptop für den doppelten Kaufpreis kaufen. Einen der Laptops erhielten sie selbst, für den Rest des Betrages wurde ein Rechner für Kinder in Afghanistan, Kambodscha, Haiti, Ruanda oder der Mongolei gespendet.


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Jay Äm 06. Jan 2008

Auf Deinem Link findet sich nix klärendes zum Thema, also ist der Link ein reiner...

Jay Äm 06. Jan 2008

Nein, es sollte ein Geräte mit Open-Source-Software sein. Das auf die Hardware keine...

ProContra 02. Jan 2008

was spricht dagegen? Lebst du von Luft und Liebe?



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