Spieletest: Naruto - Rise Of A Ninja
Ausgangspunkt bildet das Heimatdorf Konoha, in dem diverse Aufträge auf den angehenden Helden warten. Die haben allerdings oft einen ähnlichen Ablauf – immer wieder müssen etwa bestimmte Gegenstände gefunden und Botengänge unternommen werden. Dafür werden einige Gespräche geführt, aber eben auch immer wieder die Grenzen des Heimatdorfes verlassen – und sobald man sich in den angrenzenden Gebieten herumtreibt, darf fest mit zahlreichen Kampfeinlagen gerechnet werden.
Abseits der üblichen Missionen und der frei begehbaren Heimatstadt sorgen noch kleinere Mini-Games für Abwechslung, etwa ein Rennen oder ein Versteckspiel. Zu gefallen weiß zudem die Präsentation – der Comic-Look fängt das Flair der Serie gekonnt ein.
Fazit:
Angesichts der lieblosen TV-Umsetzungen, die auf Konsolen leider Gang und Gäbe sind, ist "Naruto – Rise Of A Ninja" eine durch und durch positive Überraschung: Der Mix aus Prügelspiel und Action-Adventure ist zwar nicht sonderlich innovativ und hat vor allem auf längere Sicht durchaus mit einer gewissen Monotonie zu kämpfen. Fans des Anime können trotzdem zugreifen – Charme und Atmosphäre der Vorlage werden hier durchaus stimmig und gelungen eingefangen.
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