Google für freizügige Datenweitergabe gerügt

Kritik an automatischem Datenaustausch über Google Reader

Der Feed-Reader Google Reader bietet seit Mitte Dezember 2007 eine Funktion, um News-Feeds mit Google-Talk-Kontakten zu teilen, damit diese darauf zugreifen können. Hierbei hat sich Google für eine automatische Aktivierung dieser Funktion entschieden, die heftig kritisiert wird.

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Dieses so genannte Opt-Out-Verfahren sorgt dafür, dass erst einmal alle Google-Talk-Kontakte Zugriff auf die abonnierten News-Feeds erhalten. Hierbei können auch Geschäftspartner in den Kontaktlisten stehen, denen man einen solchen Datenzugriff eigentlich nicht gewähren will.

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Daher wird vor allen in der Blog-Welt gefordert, dass Google dieses Modell in ein Opt-In-Verfahren umändern soll. Dann hätten andere nur noch auf News-Feeds Zugriff, wenn diese definitiv freigeschaltet sind. So müssen die Nutzer weiterhin in den News-Feeds explizit die Funktion des geteilten Zugriffs ausschalten, damit nicht jeder Kontakt aus dem Google-Talk-Adressbuch die abonnierten News-Feeds einsehen kann.

Ob Google auf die Proteste reagieren und Änderungen an Google Reader vornehmen wird, ist unklar. Zunächst hatte der Konzern lediglich in einem Blog-Eintrag die neue Funktion abermals erläutert.

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