Musikindustrie im Clinch mit Amazon
Nach einem Bericht des Spiegel nahm der Online-Händler Anfang dieser Woche fast alle Top-100-Titel der Musikkonzerne Sony BMG und Warner sowie ausgewählte CDs von Universal und EMI aus dem Angebot. Für einige Tage waren die aktuellen Alben von Künstlern wie Celine Dion über James Blunt und Amy Winehouse nicht bestellbar.
Damit demonstrierte der Online-Händler seine Marktmacht gegenüber der Musikindustrie. Der Spiegel berichtet, dass nach einem Krisengespräch zwischen Musikindustrie und Amazon alle Alben wieder ins Angebot genommen wurden. Die von den Plattenfirmen als illegal angesehenen Importe sind allerdings wieder gelistet.
Dennoch sei die Auseinandersetzung damit noch nicht vorbei, wie ein Top- Manager eines Musikkonzerns gegenüber dem Spiegel betonte: "Das ist nur ein Waffenstillstand, die Kuh ist noch lange nicht vom Eis." Ein anderer Top-Manager ärgert sich vor allem über den Zeitpunkt des Streits: "Wie es passieren konnte, sich ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft mit Amazon anzulegen, ist völlig rätselhaft."
- Anzeige Hier geht es zu den aktuellen Blitzangeboten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



