Spieletest: Link's Crossbow Training inklusive Zapper
Neues Zubehör für Nintendos Wii. Das Interesse an Zusatz-Hardware für Konsolen hält sich bei vielen Spielern arg in Grenzen – und das, obwohl es durchaus zahlreiche unterhaltsame Extras am Markt gibt, die den Spaß doch deutlich erhöhen können. Lightguns gehören dabei sicherlich zu den bekanntesten Erweiterungen; Nintendos Zapper für die Wii hat allerdings mit den typischen Plastikpistolen nicht allzu viel gemein.
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Wer sich den Zapper zulegt, wird zunächst einmal enttäuscht sein: Einerseits wirkt das Gerät nicht sonderlich wertig, sondern recht klapprig verarbeitet; hinzu kommt, dass es eigentlich eher eine Halterung denn wirkliches Zubehör ist – Wiimote und Nunchuk werden nämlich in den Zapper gesteckt, der danach mit beiden Händen gehalten wird, vergleichbar mit einer Maschinenpistole.
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Damit auch gleich losgelegt werden kann, liefert Nintendo den Zapper inklusive des Titels Link's Crossbow Training aus, wobei hier der Schwerpunkt im Namen ganz klar auf Training liegt. Angesichts des doch geringen Spielumfanges muss hier eher von einem Demo gesprochen werden, mit dem man kaum viel länger als eine Stunde beschäftigt ist. Die gestaltet sich dafür aber recht unterhaltsam: Entweder wird in einer Art Tontaubenschießen auf den Bildschirm gezielt, oder aber es muss in Shooter-Manier gelaufen und nach recht knuffig aussehenden Gegnern gesucht werden – simpel, aber eine Zeit lang durchaus spaßig. Wie der Name schon sagt, wird dabei übrigens Zelda-Held Link gesteuert, die Szenerien sind zudem allesamt an The Twilight Princess angelehnt.
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Allerdings fördert das Spielen ein weiteres Problem des Zappers zutage: Die Bedienung wird insgesamt etwas hakeliger und ungenauer – die Wiimote per se ist bereits derart präzise, dass wohl jegliches Anmontieren an andere Gerät das Zielen ungenauer werden lässt. Auch das Drehen der Perspektive gestaltet sich etwas umständlich, so dass man immer mal wieder den Eindruck bekommt, dass es sich mit Wiimote alleine doch viel komfortabler und besser spielen würde als mit dem Zapper.
Der Zapper ist inklusive Link's Crossbow Training bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 30,- Euro.
Fazit: Die Wiimote ist auf Grund ihrer Vielseitigkeit und Präzision ein Geniestreich von Nintendo gewesen. Eben der sorgt jetzt aber auch dafür, dass der Zapper nur begrenzt als Zusatzzubehör zu empfehlen ist: So witzig die Idee einer Bogen-Maschinengewehr-Kombination im ersten Moment auch klingt – wirklich mehr Spielspaß bringt der Aufsatz kaum mit sich.