Spielehersteller: Schärferer Jugendschutz verfassungswidrig

BIU stört sich an der geplanten Indizierung per Gesetz

Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesentwurf zur Verschärfung des Jugendschutzgesetzes wird vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) als verfassungswidrig kritisiert. Zudem würden die geplanten Änderungen den Jugendschutz bei Computer- und Videospielen nicht verbessern, meint BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Bundesregierung plant, das Jugendschutzgesetz dahingehend zur verändern, dass Trägermedien, die "besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen", zukünftig als schwer jugendgefährdend eingestuft und damit gesetzlich indiziert werden. Der BIU stört sich vor allem daran, dass nach diesen Änderungen Spiele ohne Einzelfallprüfung durch die USK und Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien (BPjM) allein per Gesetz indiziert werden sollen.

"Dabei ist es den Anbietern und Händlern grundsätzlich nicht möglich zu beurteilen, welche Gewaltdarstellung noch erlaubt ist und welche nicht", kommentiert Olaf Wolters die geplanten Änderungen, "deshalb ist die Gesetzesänderung verfassungswidrig". Der Verband hofft nun, dass das Parlament die vorgezogenen Änderungen noch ausbremst.

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DarkBlooster 04. Jan 2008

echt, 4 flaschen? ohje ohje, so kann das ja nix werden hier in de *lol* aber das ist ja...

Daddler 27. Dez 2007

....aaaaaaaaaaaah ja... das war jemand, der noch nie so etwas gespiet hat... zur Info...

Daddler 27. Dez 2007

....indizierung heißt, das es in deutschland nirgends mehr zu kaufen ist (und das "im...

Daddla 27. Dez 2007

Recht haste, wie langweilig, auch wenn ich daran direkt betroffen wäre, (bin 16) iss mir...

DrAgOnTuX 21. Dez 2007

der erwerb ist soll auch illegal werden? hab ich wohl überlesen, denn ich dachte nur die...



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