CUPS 1.3.5 schließt Sicherheitslücken
Die neue Version behebt eine Sicherheitslücke, die durch verwendeten Quelltext des Unix-PDF-Betrachters Xpdf in CUPS gelangte. Hierdurch konnten Angreifer über manipulierte PDF-Dateien Programmcode einschmuggeln und ausführen. Weiterhin steckte ein Sicherheitsloch im SNMP-Backend der Software. Eine unzureichende Überprüfung von Paketen erlaubte Angreifern hier ebenfalls, Programmcode über das Netzwerk einzuschleusen und mit den Rechten des CUPS-Servers auszuführen.
Darüber hinaus wurde das USB-Backend überarbeitet und funktioniert nun mit zusätzlichen Minolta-Druckern und CUPS versucht, bei unterbrochener Verbindung erneut, den Drucker anzusprechen, anstatt die Warteschlange einfach anzuhalten. Zusätzlich gibt es Verbesserungen für Systeme mit UTF-8-Locales.
Wer eine ältere Version von CUPS verwendet, sollte die Version 1.3.5 herunterladen(öffnet im neuen Fenster) und installieren. Aktualisierte Pakete der Linux-Distributoren sind teilweise schon verfügbar. Apple hatte Anfang 2007 die Rechte an dem Drucksystem erworben, veröffentlicht die Software aber weiterhin unter der GPL und LGPL.
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