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Live Gamer - Verkaufsplattform für virtuelle Güter

Kooperation mit Funcom, Sony Online Entertainment, 10Tacle Studios und weiteren

Die virtuellen Reichtümer in Online-Spielen werden längst auch im realen Leben gehandelt - nicht immer erhält der Käufer, was er sich für sein Geld erhofft. Das Unternehmen Live Gamer will nun in Partnerschaft mit mehreren Online-Spiel-Betreibern eine sichere Verkaufsplattform schaffen, die direkt aus den teilnehmenden Spielen gestartet werden kann.

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Gegründet wurde Live Gamer Inc. von Mitch Davis und Andrew Schneider. Davis hat bereits das In-Game-Werbenetzwerk Massive Inc. aufgebaut, es im Jahr 2006 an Microsoft verkauft und bereits Kontakte mit Publishern und Spieleentwicklern geknüpft. Kürzlich gründete Davis auch den Spielepublisher Brash Entertainment. Schneider hat bereits Management-Positionen bei Sony Pictures Digital, NBC und Wind-up Records bekleidet.

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Unter www.livegamer.com findet sich derzeit nur eine Beschreibung der Verkaufsplattform, aufgerufen werden kann sie aus Sicherheitsgründen nur aus den Spielen, in die sie auch eingebunden ist. Den Spielern sollen dann Auktionen und Direktverkäufe zur Verfügung stehen - und eine sichere Übertragung der virtuellen Güter und des dafür gezahlten Geldes garantieren.

Zu den Partnern von Live Gamer zählen laut Pressemitteilung bekannte Publisher und Betreiber virtueller Welten, darunter Funcom, Sony Online Entertainment (SOE), 10Tacle Studios, Acclaim, GoPets und Ping0 Interactive. SOE hat bereits ein eigenes System auf einigen EverQuest-2-Servern installiert, mit dem virtuelle Güter gegen reales Geld den Besitzer wechseln können.

Live Gamer schätzt, dass der Markt mit In-Game-Gegenständen, Diensten und Charakteren heute einen Umfang von 1,8 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Dabei kommt es immer wieder zu Betrügereien, da nicht sichergestellt werden kann, dass die gehandelten virtuellen Güter auch übertragen werden. Der gelackmeierte Käufer bekommt dabei selten Hilfe vom Spielbetreiber, vor allem nicht, wenn dieser den Handel in den Nutzungsbestimmungen untersagt - aus Sorge um die Stabilität der Spielökonomie und um den Spielspaß.

Dennoch ist der Bedarf da und die Nachfrage groß, denn nicht immer wollen Spieler Zeit und Geduld in ein Spiel stecken, bis sie dort etwas erreicht oder das erstrebte Gut ergattert haben. Das in New York beheimatete gegründete Unternehmen Live Gamer soll mit 24 Millionen US-Dollar im Rücken die Lösung für die durch den Verkauf von In-Game-Gütern und Charakteren entstehenden Probleme sein. Zu den Investoren zählen Charles River Ventures, Kodiak Venture Partners und Pequot Ventures. Konkrete Ankündigungen dazu, wann es in welchen Spielen mit einer Integration des Live-Gamer-Marktplatzes losgehen wird, blieb das Start-up aber noch schuldig.

Funcom-Gründer Trond Arne Aas sieht ein großes Potenzial im Handel mit virtuellen Gütern, in einigen Spielen könnte er den Kunden zugute kommen. Live Gamer soll in ein bald startendes "Casual MMOG" (Massively Multiplayer Online-Game) des nordischen Entwicklerstudios und Publishers integriert werden. Das bereits mehrfach verschobene Erwachsenen-Online-Rollenspiel Age of Conan erwähnt Aas im Zusammenhang mit Live Gamer interessanterweise nicht.

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Nominator 16. Mai 2008

Ist klar - wie oft warst du in der Zeit denn online? 20 Minuten? Fakt in WoW: permanentes...

Maxiklin 19. Dez 2007

Zumindest auf WoW bezogen bringt das alles doch überhaupt nix. Ok, sein Epicmount kann...

Muhaha 18. Dez 2007

Richtig. Und deswegen befinden sich MMO-Spiele wie WoW in einer Sackgasse. Zwar in einer...


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