• IT-Karriere:
  • Services:

Navigationskonzept: Wäscheleine in 3D als Wegweiser

Projektion der Wegbeschreibung über Linsen an die Windschutzscheibe

Die amerikanische Firma Making Virtual Solid hat ein Navigationskonzept namens Virtual Cable vorgestellt: Mit Hilfe eines Lasers und einiger Linsen wird eine Art virtuelle Wäscheleine an die Windschutzscheibe des Autos projiziert, die dem Autofahrer den Weg weist.

Artikel veröffentlicht am , yg

Virtual Cable
Virtual Cable
Der Fahrer sieht das Virtual Cable durch die Windschutzscheibe, es wirkt, als hänge es wie eine Leine über der Straße. Dabei zeigt es nicht nur tagsüber, sondern auch nachts genau, wann der Fahrer abbiegen muss. Demonstrationsvideos finden sich unter mvs.net.

Stellenmarkt
  1. Stadtverwaltung Eisenach, Eisenach
  2. Thüringer Aufbaubank, AöR, Erfurt

Das System basiert auf einem volumetrischen 3D-Display, für das die Firma bereits mehrere Patente beantragt hat. Als Hardware sind zwei Linsengruppen mit jeweils zwei Linsen, ein Projektor, ein beweglicher, ovaler Projektionsbildschirm und ein Spiegel nötig. Der Projektor projiziert den Laserpunkt über die Linsen auf den Spiegel, das Bild wird über die Linsen vergrößert. Die Laserlinie wird dabei 60 Mal pro Sekunde gezeichnet, so dass der Eindruck entsteht, eine durchgehende virtuelle Linie hinge über der Straße. Der Laser "bemalt" dabei nur eine sehr kleine Fläche von maximal 1,7 mm Tiefe bzw. 70 mm im Durchmesser. Die berechnete Route soll damit korrekt angezeigt werden und zwar auch dann, wenn der Weg hinter einem Hügel liegt und damit aus der Sicht des Fahrers verschwindet.

Der Energieverbrauch für die Anzeige soll unter 20 Watt liegen, die 3D-Darstellung soll auch bei Schnee oder grellem Sonnenlicht noch gut erkennbar sein, da sich die Anzeige automatisch der Stärke des Umgebungslichtes anpasst.

Virtual Cable
Virtual Cable
Das Virtual Cable unterstützt die Ansage von Fahranweisungen per Sprachausgabe. Zudem sollen gängige Funktionen wie Warnung bei Geschwindigkeitsübertretung, Stauumfahrung, POIs und das Berechnen alternativer Routen unterstützt werden.

Das Virtual Cable soll in der Massenproduktion etwa so viel kosten wie derzeitige festeingebaute Navigationssysteme und es soll mit jedem gängigen GPS zusammenarbeiten. Ähnlich wie sich bei einem PC jederzeit der Prozessor austauschen lässt, ohne dass dies Folgen für den Monitor hat, soll sich bei dem Virtual Cable das Navigationssystem aktualisieren lassen, ohne dass sich an der Anzeige etwas ändert. Wann die Technik in den Handel kommt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 7,99€
  2. 11,49€
  3. 4,99€
  4. (-70%) 2,99€

Klasse 19. Dez 2007

Ich mochte Senf noch nie leiden.... Es verdirbt einem immer den Geschmack eines jeden...

Betatester 19. Dez 2007

sonst nix!

Stimme zu, aber... 18. Dez 2007

Wo kommen die Daten nun her, die das Cable an die Schiebe projezieren? Hierbei muss...

herzeleid 18. Dez 2007

hach ja, es ist immer wieder schön von "spezialisten" so nette postings zu lesen. das...

Onkel Judith 18. Dez 2007

...wird dann auf virtuellen Hemden und Hosen auf diese Wäscheleine gespannt werden ;)


Folgen Sie uns
       


DJI Robomaster S1 - Test

Was fährt da auf dem Flur entlang? Der Robomaster S1 ist ein flinker Roboter, mit dem wir Rennen fahren oder gegen andere Robomaster im Duell antreten können. Das macht einen Riesenspaß und ist auch ein guter Einstieg ins Programmieren.

DJI Robomaster S1 - Test Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor
  2. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  3. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

    •  /