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Busybox-Entwickler legen GPL-Streit bei

Xterasys wird Quelltext veröffentlichen. Die GPL-Klage der Busybox-Entwickler gegen das Unternehmen Xterasys wird fallen gelassen, da sich dieses bereit erklärt hat, die Probleme zu lösen. So wird Xterasys keine Binärdistributionen von Busybox mehr vertreiben, bis der Rechtsbeistand des Busybox-Projektes, das Software Freedom Law Center (SFLC), bestätigt hat, dass nun alle Quelltexte verfügbar sind.
/ Julius Stiebert
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Die Busybox-Entwickler hatten Klage gegen Xterasys eingereicht, da das Unternehmen die Sammlung von Unix-Werkzeugen in seinen Netzwerkprodukten verwendet, aber nicht den Quellcode veröffentlicht, wie es die GNU General Public License (GPL), unter der Busybox veröffentlicht wird, vorschreibt. Xterasys hat sich nun verpflichtet, keine Produkte mit Busybox zu vertreiben, bis das SFLC überprüft hat, dass alle passenden Quelltexte erhältlich sind. Dann wird die Firma wieder das Recht erhalten, GPL-Software zu verbreiten.

Das Unternehmen wird ferner einen "Open Source Compliance Officer" benennen, der künftig überwachen soll, dass die GPL eingehalten wird. Des Weiteren zahlt Xterasys eine nicht genannte Summe an die Kläger.

Zusammen mit der Klage gegen Xterasys hatten das SFLC im Auftrag der Busybox-Programmierer Erik Andersen und Rob Landley auch Klage gegen High-Gain Antennas eingereicht. Wenig später folgte eine weitere Klage gegen Verizon – beide Fälle sind noch nicht geklärt. Im September 2007 wurde die erste Klage im Auftrag der beiden Entwickler gegen das Unternehmen Monsoon eingereicht, dieser Streit wurde im Oktober 2007 beigelegt. Auch Monsoon zahlte eine nicht bekannte Summe, veröffentlichte die Quelltexte und benannte einen Open-Source-Beauftragten.


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