S3200: FireWire mit 3,2 GBit/s

Neue Spezifikation setzt auf IEEE 1394b auf

Die "1394 Trade Association" hat eine neue Spezifikation für FireWire alias IEEE 1394 veröffentlicht, mit der FireWire gegen USB 3.0 und eSATA antreten soll. Mit der neuen Spezifikation wird die FireWire-Bandbreite auf 3,2 GBit/s vervierfacht.

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Die S3200 genannte Spezifikation baut auf dem Standard IEEE 1394b auf und setzt auf die gleichen Kabel und Verbindungen wie FireWire 800, was den Umstieg auf die neue Version vereinfachen soll. Da zudem die Verfahren, Daten und Service-Protokolle gegenüber der aktuellen FireWire-Version nicht verändert werden, soll sich S3200 leicht in Chips und Software übernehmen lassen.

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Wie FireWire 800 soll auch S3200 vergleichsweise effizient arbeiten, stehen bei FireWire 800 doch rund 97 Prozent der Bandbreite für Daten zur Verfügung, nur 3 Prozent entfallen auf den Overhead. Festplatten, die per FireWire 800 angeschlossen werden, können so rund 90 MByte/s übertragen, S3200 soll rund 400 MByte/s erreichen.

Die "1394 Trade Association" betont zudem, FireWire liefere deutlich mehr Strom als andere Schnittstellen, was vor allem gegen USB zielt, denn entsprechende Festplatten benötigen mitunter ein eigenes Netzteil. ESATA liefert überhaupt keinen Strom und soll gegenüber S3200 auch keinen großen Geschwindigkeitsvorteil bieten.

Zudem sollen S3200-Produkte abwärtskompatibel sein, sich also mit älteren Geräten verstehen. Zuvor muss die Spezifikation aber noch ratifiziert werden, was für Anfang Februar 2008 erwartet wird. Wann mit entsprechenden Geräten zu rechnen ist, gab die 1394 Trade Association noch nicht an.

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