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Sinkender Stern? EBay will Gebührenstruktur ändern

Händler unglücklich über hohe Einstellgebühren. Die Verkaufsplattform eBay hat offenbar ein massives Problem mit ihrer Popularität bei Händlern in Deutschland. Nach Informationen des Focus sinkt die Zahl der Besucher und der Neukunden. Dies sorgt an der Spitze womöglich für ein Umdenken bei den Gebühren, die dem Bericht zufolge ein Grund für die Entwicklung sind.
/ Andreas Donath
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Die nach Focus "schwachen Zahlen und empörte Kunden" haben eBay in Deutschland so unter Druck gesetzt, dass nun eine Änderung der Gebührenstruktur geplant ist. "Wir hören sehr wohl die Rufe unserer Verkäufer und wollen deshalb auch im nächsten Jahr die Gebührenstruktur ändern" , sagte eBay-Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck Focus.

Der Hintergrund für die Entwicklung soll eine sinkende Zahl der Besucher und Neukunden auf der Website sein. Woher diese Einschätzung kommt, ist nicht bekannt. Wie bei den meisten Online-Plattformen hat auch eBay nicht nur aktive Kunden: Von den international knapp 248 Millionen registrierten Mitgliedern gelten nach Angaben des Magazins zwei Drittel als Karteileichen.

Aber noch von anderer Seite droht der Verkaufsplattform Ungemach. So sind viele Händler nicht mehr bereit, die Gebühren zu tragen. Viele sollen der Plattform den Rücken kehren. Nach Informationen des Magazins haben von Oktober 2006 bis September 2007 weltweit 53.000 Händler ihre Shops bei eBay aufgegeben.

Hauptkritikpunkt seien die hohen Gebühren. "Die hohe Einstellgebühr ist ungerechtfertigt" , kritisierte Oliver Kluge vom Bundesverband Online-Handel gegenüber dem Magazin. Wie eBay konkret mit den Problemen umgehen will, wurde allerdings nicht bekannt.


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