Google Knols: Wissensdatenbank als Wikipedia-Konkurrenz?

Nutzer sollen Spezialwissen anderen zur Verfügung stellen

Google plant eine Wissensdatenbank, die eine Konkurrenz für die Online-Enzyklopädie Wikipedia werden könnte. Das Produkt mit dem Namen Knols wird bereits von ausgewählten Personen getestet. Knols steht als Abkürzung für "Knowledge" und Google will darin vor allem Spezialwissen sammeln und anderen zur Verfügung stellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Knol will Google Nutzer dazu animieren, ihr Wissen zu einem Spezialbereichen anderen zur Verfügung zu stellen, indem Artikel über ein bestimmtes Thema geschrieben werden. Eine thematische Grenze gibt es dabei nicht. Google verspricht, sich um die Bereitstellung und Veröffentlichung der Knols-Artikel zu kümmern. Dafür sollen einfach zu bedienende Werkzeuge bereitstehen, um Artikel für Knols zu schreiben. Nach Googles Plan sollen Suchende durch solche Knols-Artikel einen guten Überblick zu einem bestimmten Thema erhalten.

Stellenmarkt
  1. Cybersecurity Analyst (m/w/d)
    Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
  2. Full Stack Developer (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart
Detailsuche

Dabei will Google vor allem die Bedeutung des Autoren solcher Artikel in den Vordergrund rücken, wie es nach Google-Weltsicht auch bei Büchern, Zeitungsmeldungen und wissenschaftlichen Artikeln der Fall ist. Google meint, dass sich ein Leser ein besseres Urteil über einen Artikel verschaffen kann, wenn er den Autor "kennt". Google selbst betont, dass der Konzern keinen redaktionellen Einfluss auf die Knol-Inhalte ausüben will, alle Rechte würden beim Autoren verbleiben.

Das Knols-Konzept sieht vor, dass mehrere Autoren auch widersprüchliche Ansichten zu bestimmten Themen veröffentlichen können. Dadurch soll der Leser verschiedene Sichtweisen präsentiert bekommen. Zudem können Nutzer Kommentare zu Knols-Artikeln abgeben oder Letztere bewerten. Den Knols-Autoren ist es auch freigestellt, Werbung in ihren Artikeln zu schalten, wovon die Autoren einen Anteil erhalten.

Wie Google bekannt gab, verteilte der Konzern bereits Anfang der Woche erste Einladungen für Knols, so dass eine ausgewählte Gruppe von Personen bereits Zugriff auf Knols hat und dafür Artikel schreiben kann. Die Knol-Plattform befinde sich nach Google-Angaben noch im Entwicklungsstadium und daher lädt Google gezielt Personen ein, die den Dienst testen können. Wann Google Knol allgemein nutzbar sein wird, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


beyonce 26. Aug 2009

wo war beyonce fruher

Fritzbiltz 17. Dez 2007

Es gibt auch gute Fansites zu den Simpsons statt auf Wikipedia rumzugruken! (Mein Tipp...

Chomsky 16. Dez 2007

Ich glaube, du übertreibst da etwas ;) Knol(s?) wird Wikipedia niemals den Rang ablaufen...

WinamperTheSecond 16. Dez 2007

Ein User wird sich aber nicht hinsetzen und den ultimativen Beitrag verfassen, bei...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Mars Attacks!
"Aus irgendeinem merkwürdigen Grund fehl am Platz"

Viele Amerikaner fanden Tim Burtons Mars Attacks! nicht so witzig, aber der Rest der Welt lacht umso mehr - bis heute, der Film ist grandios gealtert.
Von Peter Osteried

25 Jahre Mars Attacks!: Aus irgendeinem merkwürdigen Grund fehl am Platz
Artikel
  1. Auch ZTE betroffen: USA verbieten Verkauf und Import von Huawei-Geräten
    Auch ZTE betroffen
    USA verbieten Verkauf und Import von Huawei-Geräten

    Neben Geräten von Huawei darf auch ZTE künftig nicht mehr auf dem US-Markt agieren, wie die FCC nun beschlossen hat.

  2. Artemis I: Orion-Kapsel ist in Mondorbit eingeschwenkt
    Artemis I
    Orion-Kapsel ist in Mondorbit eingeschwenkt

    Die Testmission für Mondlandungen der Nasa Artemis I hat den Mond erreicht. In den kommenden Tagen macht sich die Orion-Kapsel auf den Rückweg.

  3. NIS 2 und Compliance vs. Security: Kann Sicherheit einfach beschlossen werden?
    NIS 2 und Compliance vs. Security
    Kann Sicherheit einfach beschlossen werden?

    Mit der NIS-2-Richtlinie will der Gesetzgeber für IT-Sicherheit sorgen. Doch gut gemeinte Regeln kommen in der Praxis nicht immer unbedingt auch gut an.
    Von Nils Brinker

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday bei Mindfactory, MediaMarkt & Saturn • Prime-Filme leihen für je 0,99€ • WD_BLACK SN770 500GB 49,99€ • GIGABYTE Z690 AORUS ELITE 179€ • Seagate FireCuda 530 1TB 119,90€ • Crucial P3 Plus 1TB 81,99 & P2 1TB 67,99€ • Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB 120 3er-Pack 42,89€ [Werbung]
    •  /