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Mandriva veröffentlicht Verzeichnisserver in neuer Version

Sitzungen lassen sich nun vom Server aus verwalten. Der Linux-Anbieter Mandriva hat seinen freien Verzeichnisserver in der Version 2.2.0 veröffentlicht. Verbesserungen darin gibt es unter anderem bei der DNS- und DHCP-Verwaltung. Der auf LDAP basierende Mandriva Directory Server soll die Verwaltung von Samba-Freigaben, Nutzern, Gruppen und Ähnlichem vereinfachen.
/ Julius Stiebert
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Der Mandriva Directory Server regelt unter anderem die Nutzer-Anmeldung und -Verwaltung mit LDAP und Kerberos. Die Verwaltung erfolgt über eine Ajax-Weboberfläche. Neben Nutzer- und Gruppenverwaltung können hierüber auch Samba-Zugänge sowie -Freigaben erstellt werden. Zusätzlich gibt es ein Modul zur Druckerverwaltung, eine Blacklist-Konfiguration für den Proxy-Server sowie die Möglichkeit, E-Mail-Postfächer zu verwalten.

In der neuen Version gibt es einige Verbesserungen bei der DNS- und DHCP-Verwaltung und die Anwender-Sitzungen lassen sich nun über das Administrations-Webinterface kontrollieren. Zusätzlich haben die Entwickler Teile des früher verwendeten Quelltextes auf das nun verwendete "Mandriva Management Console"-Framework portiert.

Quelltext und fertige Pakete des Verzeichnisservers stehen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Zusätzlich gibt es ein VMware-Image auf Basis des Mandriva Corporate Server 4 – da dies ein kommerzielles Produkt ist, untersagt Mandriva die Nutzung der virtuellen Maschine in Produktivumgebungen.


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