Auch Toshiba will Solid-State-Festplatten herstellen

Geräte mit Kapazitäten von 32 bis 128 GByte geplant

In Japan hat Toshiba nun angekündigt, dass das Unternehmen in die Produktion von Solid-State-Festplatten einsteigen will. Die Notebook-Festplatten mit Multi-Level-Cell-Flash sollen zunächst in Kapazitäten von 32 bis 128 GByte hergestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Von mechaniklosen Festplatten erwartet das Unternehmen eine längere Lebensdauer, einen geringeren Strombedarf und schnellere Zugriffszeiten. Aktuelle Produkte anderer Hersteller haben zumindest in puncto Strombedarf derzeit gegenüber den modernsten Festplatten mit herkömmlicher Magnetspeichertechnik nur geringe Vorteile - sie sind allerdings erheblich teurer.

Toshiba SSD
Toshiba SSD
Stellenmarkt
  1. IT-Systemtechniker in der Leit- und Kommunikationstechnik der Werkfeuerwehr (m/w/d)
    CURRENTA GmbH & Co. OHG, Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen
  2. Data Engineer (w/m/d)
    Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt am Main, Bonn
Detailsuche

Die Massenproduktion der Solid-State-Festplatten mit Serial-ATA-Interface will Toshiba im Mai 2008 anlaufen lassen. Die Geräte sollen sowohl im Formfaktor 1,8 als auch 2,5 Zoll erscheinen. Selbst die 128-GByte-Variante soll im 1,8-Zoll-Gerät Platz finden.

Die NAND-Speicher auf den Festplatten werden im 56-Nanometer-Prozess hergestellt und nehmen zusammen mit dem Controller und dem DRAM einen Raum von 70,6 x 53,6 x 3 mm ein. Die Lesegeschwindigkeit wird mit maximal 100 MByte pro Sekunde angegeben, die Schreibgeschwindigkeit mit 40 MByte pro Sekunde. Preise nannte Toshiba nicht.

Derzeit liegt beispielsweise der Straßenpreis einer SSD von Samsung mit 64 GByte Kapazität bei rund 830,- Euro, während 60-GByte-Modelle in herkömmlicher Technik und im 2,5-Zoll-Format bei ungefähr 45,- Euro liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klimaforscher
Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
Artikel
  1. Elektroauto: Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024
    Elektroauto
    Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024

    2024 sollen erste Elektrofahrzeuge von Xiaomi auf den Markt kommen - also etwas später als zunächst gedacht.

  2. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Werbeversprechen kassiert: Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil
    Werbeversprechen kassiert
    Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil

    Tesla hat die Website zu seinen Solarschindeln aktualisiert. Die Behauptung, dass diese dreimal stärker als Standardschindeln sind, wurde fallengelassen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /