Technik-Chef von MIPS wechselt zu AMD

RISC-Spezialist soll Beschleuniger-Chips entwickeln

AMD hat den bisherigen "Chief Technology Officer" (CTO) von MIPS, Mike Uhler, unter Vertrag genommen. Uhler soll bei AMD eine neue Abteilung leiten, die Spezialprozessoren für die Beschleunigung von rechenintensiven Aufgaben entwickelt.

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Mit Uhler hat AMD ein Urgestein der Chip-Entwicklung für sich gewinnen können. Seit 1994 für MIPS tätig, wurde der Ingenieur dort 2003 zum CTO ernannt. Vor MIPS war Uhler als Chef-Entwickler der Prozessoren für VAX-Rechner für DEC tätig. Der Ingenieur hält 34 Patente in den Bereichen System-Architektur und Rechner-Design.

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AMDs CTO Phil Hester behält seinen Posten. Mike Uhler soll eine neue Abteilung aufbauen, die er als "First Vice President of Accelerated Computing" leitet. Dieses Team soll die in der IT-Branche in den letzten Jahren immer hitziger diskutierten "Beschleuniger" entwickeln. Damit sind Spezial-Prozessoren für ein eng begrenztes Einsatzgebiet gemeint - das bekannteste Beispiel sind 3D-Beschleuniger auf Grafikkarten. Im technisch/wissenschaftlichen Umfeld und bei Finanzdienstleistern befinden sich aber traditionell auch zahlreiche verschiedene Beschleuniger im Einsatz, die meist in Servern oder in Workstations stecken, die von mehreren Benutzern parallel verwendetet werden.

Ob AMD die Beschleuniger auch in künftigen Prozessoren integrieren will, ist noch nicht bekannt. Das Unternehmen hat für 2009 bereits eine CPU-Architektur namens "Bulldozer" angekündigt, bei der eine Vielzahl von Kernen mit anderen Spezialaufgaben wie der Grafikberechnung auf einem Chip integriert werden soll. Auch Konkurrent Intel entwickelt eifrig an Beschleunigern, das erste Projekt mit Codenamen "Larrabee" soll dabei 2008 als Grafikkarte erscheinen.

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