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Petition: IBM soll OS/2 als Open Source freigeben

IBM soll so viel Code als möglich veröffentlichen. Eine erneute Petition fordert IBM dazu auf, OS/2 komplett oder zumindest Teile davon als Open Source zu veröffentlichen. Schon 2005 wurde diese Petition zum ersten Mal gestartet, blieb aber von IBM unbeantwortet. Die Initiatoren erhoffen sich eine bessere Unterstützung durch Softwareanbieter, wenn das Betriebssystem Open Source ist.
/ Julius Stiebert
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Die Betreiber der Webseite OS2World.com bemängeln die schlechte Unterstützung des Betriebssystems durch Softwareunternehmen und fürchten, dass IBMs System gänzlich vom Markt verschwinden könne. Durch die Öffnung des Systems versprechen sich die Initiatoren eine bessere Unterstützung und gleichzeitig eine höhere Verbreitung, da OS/2 als freies Betriebssystem ihrer Meinung nach attraktiver wird.

Die Petition fordert IBM nun auf, so viele Teile des OS/2-Quellcodes als möglich zu veröffentlichen. Die Codefragmente, deren Rechte bei Dritten liegen, sollen zumindest angeführt werden, so dass Programmierer Ersatz schaffen können.

Dieselbe Petition gab es bereits 2005, doch damals reagierte IBM nicht. Damals hatte IBM gerade Vertrieb und Entwicklung des Systems eingestellt.


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