Weitere GPL-Klage durch Busybox-Entwickler

Verizon wird Lizenzverstoß vorgeworfen

Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat im Namen der Busybox-Entwickler eine Klage gegen Verizon Communications eingereicht. Das Telekommunikationsunternehmen soll Busybox in einem Router vertreiben, ohne den entsprechenden Quellcode anzubieten, wie es die GNU General Public License (GPL) vorschreibt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Verizon betreibt unter anderem einen Internet- und Fernsehdienst über Glasfaser und liefert dafür den WLAN-Router Actiontec MI424WR an seine Kunden aus. Auf diesem kommt Busybox zum Einsatz, eine Sammlung von Unix-Werkzeugen speziell für eingebettete Geräte, das unter der GPL angeboten wird. Anders als diese es vorschreibt, bietet Verizon den passenden Quelltext aber nicht an.

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Das SFLC signalisiert damit ein deutlich aggressiveres Verhalten gegen Lizenzverstöße. Bereits vor einiger Zeit wollte das SFLC Klage gegen den Hardware-Hersteller Monsoon einreichen, da dieser Busybox nutzte, einigte sich dann aber außergerichtlich.

Im November 2007 wurden dann aber die ersten beiden Klagen im Namen der Busybox-Entwickler Erik Andersen und Rob Landley gegen die Firmen Xterasys und High-Gain Antennas eingereicht.

"Verizon hat auf unsere Anfragen nicht reagiert, so dass uns kein anderer Weg blieb, als Klage gegen sie einzureichen", kommentierte Dan Ravicher, Legal Director des SFLC das Vorgehen. Sollten diese Fälle vor Gericht kommen, wären es die ersten GPL-Prozesse in den USA.

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