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IBM wirft Asus Patentverletzungen vor

ITC soll Asus-Produkte aus den USA fernhalten. IBM hat bei der United States International Trade Commission (ITC) Beschwerde gegen die taiwanische Zentrale sowie die US-Niederlassung des Hardware-Herstellers Asus eingereicht. IBM wirft Asus Patentverletzungen vor und hofft, die Behörden zu einem Einfuhrstopp für viele Produktgruppen zu bewegen.
/ Christian Klaß
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Laut IBM verletzten AsusTek (Taiwan) bzw. Asus (USA) drei US-Patente, eines über PC-Netzteile (No. 5,008,829), eines über eine automatische Lüftersteuerung (No. 5,249,741) und eines über Netzwerktechnik (No. 5,371,852), die es Computer-Clustern ermögliche, im Netzwerk als einzelner Host aufzutreten. Entsprechend breit gefasst ist die Asus-Produktauswahl, deren Einfuhr in die USA IBM verhindern will: Notebooks, Barebone-PCs, Server, Router und andere Computer-Komponenten.

In einer IBM-Pressemitteilung heißt es, dass es mehrere erfolglose Versuche gab, mit Asus eine Lizenzvereinbarung abzuschließen. IBM zufolge muss Asus zahlen oder aufhören, IBMs patentierte Technik zu nutzen. Eine Stellungnahme von Asus war bis Redaktionsschluss noch nicht zu erhalten.


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