IBM: Neue Technik soll Chips 100-mal schneller machen

CPU-Kerne sollen Daten optisch über Silizium austauschen

IBM will Daten mit Hilfe optischer Signale durch Silizium übertragen und damit eines Tages Supercomputer in der Größe von Laptops bauen, die kaum mehr Energie verbrauchen als eine Glühbirne. Entsprechende Entwicklungen veröffentlichen IBM-Forscher im Journal "Optics Express".

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei geht es darum, die Informationen zwischen verschiedenen CPU-Kernen durch Lichtpulse statt in Form von elektrischen Signalen über Leitungen auszutauschen. Möglich machen soll dies ein elektro-optischer Mach-Zehnder-Modulator. Zwar ist diese Idee nicht neu, IBM sei es aber gelungen, diesen Mach-Zehnder-Modulator rund 100- bis 1.000-mal kleiner zu machen als bisherige Modelle.

Stellenmarkt
  1. Testingenieur Software- / System-Test (m/w/d)
    Schaeffler Engineering GmbH, 58791 Werdohl
  2. CRM-Manager & Data-Analyst (m/w/d)
    Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, Chemnitz
Detailsuche

Damit sieht IBM den Weg für eine neue Generation von entsprechenden Bausteinen geebnet und die Chance, das optische Routing in Netzwerken komplett in einem Chip abzuwickeln. Letztendlich sollen sich so erhebliche Kosten einsparen und die Bandbreiten zwischen einzelnen Kernen um ein Hundertfaches erhöhen lassen.

Aktuelle Ansätze seien begrenzt und würden bei zunehmender Zahl von Prozessorkernen in einem Chip zu viel Hitze produzieren. Als Beispiel führt IBM den in der PlayStation 3 eingesetzten Cell-Prozessor mit neun Kernen an: Würden die Daten zwischen den Kernen hier per Licht übertragen werden, könnten die einzelnen Kerne rund 100-mal schneller laufen und würden dabei nur ein Zehntel der Energie verbrauchen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Silas 11. Jan 2008

10 Jahre? Wohl kaum... Ich wage zu behaupten, dass Entwicklungen im Bereich der...

BSDGod 07. Dez 2007

Hmm...MS Excel, MS Word, MS PowerPoint, MS Windows, MS Visual Studio, Age of Empires...

Irgendwer 06. Dez 2007

Locker bleiben Leute, ich glaube er hat nur Energie und Elektrizität verwechselt.

IBM 06. Dez 2007

IBM pssst

IBMFaster 06. Dez 2007

Hello I am here and now I am ppsssst aaaaawwwaayyy 1000 Wow



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen

Preise steigen in einem Jahr von Rekordtief auf Rekordhoch. Das Angebot hält mit unerwartet hoher Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus nicht mit.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen
Artikel
  1. Telekom: Firmen wollen private 5G-Netze gar nicht selbst betreiben
    Telekom
    Firmen wollen private 5G-Netze "gar nicht selbst betreiben"

    Laut Telekom wollen die Firmen in Deutschland ihre über 110 5G-Campusnetze nicht selbst führen. Doch es gibt auch andere Darstellungen.

  2. Smartphone-App: Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten
    Smartphone-App
    Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten

    Mit dem großen Andrang habe das Kraftfahrt-Bundesamt nicht gerechnet. Nun ist die App kaputt. Ein Update soll es richten.

  3. Blizzard: Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected
    Blizzard
    Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected

    Besonders mächtige Ausrüstung aus Diablo 2 Resurrected wird auf Auktionsbörsen gehandelt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 7 Tage Samsung-Angebote bei Amazon (u. a. SSDs, Monitore, TVs) • Samsung G5 32" Curved WQHD 144Hz 265€ • Räumungsverkauf bei MediaMarkt • Nur noch heute: Black Week bei NBB • Acer Nitro 23,8" FHD 165Hz 184,90€ • Alternate (u. a. Cooler Master Gaming-Headset 59,90€) [Werbung]
    •  /