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IBM: Neue Technik soll Chips 100-mal schneller machen

CPU-Kerne sollen Daten optisch über Silizium austauschen. IBM will Daten mit Hilfe optischer Signale durch Silizium übertragen und damit eines Tages Supercomputer in der Größe von Laptops bauen, die kaum mehr Energie verbrauchen als eine Glühbirne. Entsprechende Entwicklungen veröffentlichen IBM-Forscher im Journal "Optics Express".
/ Jens Ihlenfeld
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Dabei geht es darum, die Informationen zwischen verschiedenen CPU-Kernen durch Lichtpulse statt in Form von elektrischen Signalen über Leitungen auszutauschen. Möglich machen soll dies ein elektro-optischer Mach-Zehnder-Modulator. Zwar ist diese Idee nicht neu, IBM sei es aber gelungen, diesen Mach-Zehnder-Modulator rund 100- bis 1.000-mal kleiner zu machen als bisherige Modelle.

Damit sieht IBM den Weg für eine neue Generation von entsprechenden Bausteinen geebnet und die Chance, das optische Routing in Netzwerken komplett in einem Chip abzuwickeln. Letztendlich sollen sich so erhebliche Kosten einsparen und die Bandbreiten zwischen einzelnen Kernen um ein Hundertfaches erhöhen lassen.

Aktuelle Ansätze seien begrenzt und würden bei zunehmender Zahl von Prozessorkernen in einem Chip zu viel Hitze produzieren. Als Beispiel führt IBM den in der PlayStation 3 eingesetzten Cell-Prozessor mit neun Kernen an: Würden die Daten zwischen den Kernen hier per Licht übertragen werden, könnten die einzelnen Kerne rund 100-mal schneller laufen und würden dabei nur ein Zehntel der Energie verbrauchen.


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