Microsoft will auf Eee-PC, XO-Laptop & Co.
Microsoft will die Unterstützung von Windows XP auf Flash-basierten Geräten verbessern. Zwar läuft Windows XP durchaus auf Intels Classmate PC und auch dem Eee-PC von Asus, ausgeliefert werden die Geräte aber mit Linux, Microsoft bleibt also erst einmal außen vor.
Um das zu ändern und bei künftigen Geräten für Entwicklungs- und Schwellenländer mit dabei zu sein, will Microsoft Richtlinien für Gerätehersteller veröffentlichen und diesen künftig besser unter die Arme greifen, damit Windows auf den Geräten gut läuft.
Auch auf dem einst als "100-Dollar-Laptop" gestarteten XO-Laptop der Initiative OLPC soll künftig Windows laufen. Erste Feldtests sollen schon im Januar 2008 starten. Wenn es gelinge, ein "qualitativ hochwertiges Windows-Erlebnis" auf den Geräten zu schaffen, könnte Windows XP für den XO-Laptop in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 auf den Markt kommen. Noch läuft Windows nicht auf dem OLPC, es gebe aber großes Interesse von Regierungen und NGOs an einem XO mit Windows XP.
Eines macht Microsoft aber ganz deutlich: Es gibt keine Pläne, eine Windows-Version anzubieten, die auf den in den USA und Kanada im Rahmen der Kampagne "Give one Get one" verkauften XO-Laptops läuft.
Noch feilt Microsoft an einer Version von Windows XP und Office XP, die mit nur 2 GByte Flash-Speicher auskommt. Zwar ist der XO-Laptop mit nur 1 GByte ausgestattet, aber auf Drängen von Microsoft lässt sich dieser Speicher per SD-Karte erweitern. Damit Windows diesen aber nutzen kann, bedarf es eines BIOS, mit dem Windows von einer SD-Speicherkarte booten und laufen kann. Daran arbeitet man bei Microsoft, ebenso an Treibern für die zum Teil speziell entwickelte Hardware des XO.
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