TomTom: Google Maps sendet Daten an Navigationsgeräte
Die Arbeitsweise ist folgende: Der Nutzer ruft Google Maps im Webbrowser auf und sucht nach einer Adresse. Hat er die gewünschte Adresse gefunden, kann er diese über den Reiter "Senden" rechts oben über der Karte an das Navigationsgerät übermitteln. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, das den Menüpunkt "An GPS senden" enthält.
Der Anwender kann nun die gefundene Adresse als Favorit an das Navigationsgerät übermitteln. Dazu muss dieses aber mit dem Computer verbunden sein. Die entsprechenden Informationen werden bei der nächsten Verbindung des Gerätes mit dem Internet über die Software TomTom Home auf das Navigationssystem übertragen, so dass sie dann ohne Internetanbindung unterwegs nutzbar sind. Ohne PC-Anbindung lässt sich die Google-Maps-Anbindung mit den TomTom-Geräten nicht nutzen.
Die Kooperation mit Google ist ein weiterer Baustein in TomToms Strategie interaktiver Nutzung eines Navigationsgeräts. Im Juni 2007 hatte TomTom das Map-Share-Verfahren vorgestellt, über das sich TomTom-Anwender mit aktuellem Kartenmaterial versorgen können. Die Nutzer dürfen Veränderungen am Kartenmaterial vornehmen und diese an TomTom senden.
Der Anwender kann beispielsweise Points of Interest hinzufügen oder melden, wenn sich eine Straßenführung oder andere Verkehrsinformationen geändert haben. Indem die Besitzer der TomTom-Geräte den Hersteller gratis mit Informationen versorgen, will der Hersteller seine Navigationsdaten aktuell halten. Zum Empfang solcher Informationen muss das Navigationsgerät ebenfalls mit dem PC verbunden sein.
TomTom will auch in Zukunft Partnerschaften und Kooperationen mit Drittanbietern eingehen, um eine weitere Personalisierung von Navigationssystemen zu ermöglichen. Was dort in Zukunft geplant ist, ist aber nicht bekannt.

