Abo
  • IT-Karriere:

Franzosen finden iPhone-Tarife nicht so toll (Update)

Weniger als die Hälfte der Käufer entschieden sich für einen iPhone-Vertrag

In Frankreich hat Orange fünf Tage nach dem Marktstart von Apples iPhone 30.000 Stück verkauft. Die Mehrzahl der Käufer entschied sich dabei aber gegen den Abschluss eines Mobilfunkvertrages und kaufte das Apple-Handy ohne Vertrag. Kunden in anderen Ländern fehlt diese Option und sie werden dazu gezwungen, beim iPhone-Kauf einen Vertrag abzuschließen.

Artikel veröffentlicht am ,

Lediglich 48 Prozent der iPhone-Käufer in Frankreich entschieden sich in den Orange-Shops dafür, einen neuen Mobilfunkvertrag abzuschließen. Davon wählten 80 Prozent einen der speziellen iPhone-Tarife, während die übrigen 20 Prozent offenbar einen anderen Orange-Tarif buchten. Somit haben mehr als 15.000 Franzosen das iPhone ohne Abschluss eines Neuvertrages erworben.

Stellenmarkt
  1. Ober Scharrer Gruppe GmbH, Fürth
  2. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen darf Apple das iPhone in Frankreich nicht so exklusiv vermarkten wie in anderen Ländern. Zwar ist die France-Telecom-Tochter Orange Apples exklusiver Vertriebspartner für das iPhone, aber das Handy muss auch ohne Vertrag und ohne SIM-Lock angeboten werden. Dann kostet das iPhone 649,- Euro ohne Vertrag und für insgesamt 749,- Euro bekommt man das Gerät gleich ohne SIM-Lock, um es auch in anderen Netzen nutzen zu können. Ansonsten lässt sich der SIM-Lock ein halbes Jahr nach dem iPhone-Kauf kostenlos entfernen.

Diese Wahlmöglichkeit beim Kauf ist iPhone-Käufern in anderen Ländern verwehrt. So bot T-Mobile das iPhone in Deutschland nur aufgrund einer einstweiligen Verfügung ohne Vertrag und SIM-Lock an, verlangte dann aber stolze 999,- Euro für das Gerät. Damit war das Apple-Handy ohne Vertrag und Netzsperre deutlich teurer als in Frankreich. Nachdem das Hamburger Landgericht die durch Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung aufgehoben hat, gibt es das iPhone in Deutschland fortan nur wieder mit Vertragsbindung und SIM-Lock. Apple und T-Mobile verweigern Kunden hier eine Wahlfreiheit beim Kauf des Geräts. Als es das iPhone ohne Vertrag und SIM-Lock bei T-Mobile gab, soll es einen Ansturm darauf gegeben haben.

Nachtrag vom 5. Dezember 2007 um 16:30 Uhr:
Wie die BBC mit Verweis auf Orange berichtet, haben sich 20 Prozent der französischen iPhone-Käufer für eine Variante ohne SIM-Lock entschieden. Das Entfernen des SIM-Locks lässt sich Orange mit 100,- Euro bezahlen - jedenfalls sechs Monate ab Kaufdatum. Ein halbes Jahr nach dem Kauf wird der SIM-Lock im iPhone gratis entfernt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-90%) 5,99€
  3. 29,99€
  4. 3,99€

Anonymous 06. Dez 2007

Nicht wirklich, denn der Großteil wird -statt sich ein 750Eur iPhone mit französischem...

thosor 06. Dez 2007

Habe noch mal drüber nachgedacht. Und es hat gedauert... "jedenfalls sechs Monate ab...

igigi 06. Dez 2007

AT&T nutz die chanse in dem USA Marktanteile zu holen und bietet eine brauchbare Flat...

igigi 06. Dez 2007

Das liegt eher da ran das AT&T in USA vernüftige Daten Flat + ordenliche Gesprächs...

hehe_ 05. Dez 2007

hab ich zuerst auch gedacht, aber dann fands ichs doch ganz lustig. wahrscheinlich weils...


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /