Flickr mit Online-Bildbearbeitung

Die Flash-basierte Bildbearbeitung bietet den Vorteil, dass die Ergebnisse sofort angezeigt werden können, ohne dass noch einmal etwas vom Server nachgeladen werden muss. Picnik versteht sich keinesfalls als Photoshop-Ersatz: Ebenen, Malpinsel und ähnliche typische Werkzeuge sucht man vergebens. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit stellte sich bei einem kurzen Test von Golem.de als sehr hoch dar, selbst das Zoomen in mehrere Megapixel große Bilder stand einer "echten" Desktop-Anwendung in nichts nach.
Lebhafter geht es im "Create"-Menü von Picnik zu. Bildverfremdungen wie die S/W- Umwandlung samt Farbfilter und Sepia-Effekte gehören noch zu den einfacheren Möglichkeiten. Selbst Filter für die Nachahmung von Infrarot-Aufnahmen, die teilweise Entfärbung von Bildern, eine Schärfentiefe-Simulation und vieles mehr kann hier ausprobiert und beliebig miteinander kombiniert werden. Auch Texte und Rahmen lassen sich hinzufügen.
Leider hat Picnik mittlerweile einige Effekte kostenpflichtig gemacht – das Jahresabo für diese "Premium"-Leistungen schlägt mit rund 25,- US- Dollar im Jahr zu Buche und wird auch bei Flickr-Pro-Kunden fällig, die ihrerseits für den Bilderdienst schon Geld zahlen.
Beim Speichern lässt sich bestimmen, ob das alte Bild überschrieben oder ein neues angelegt werden soll. Die bei Flickr übliche Verschlagwortung und das Einsortieren in Sets lässt sich bequem direkt im Speicher-Dialog erledigen.



