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Red Hat kündigt Echtzeit-Lösung an

Red Hat Enterprise MRG soll Anfang 2008 verfügbar sein. Im Rahmen seiner Automation-Strategie hat Red Hat nun "Enterprise MRG" angekündigt. MRG steht für "Messaging, Realtime, Grid" und ist für dein Einsatz in kritischen Unternehmensbereichen wie dem Finanzsektor gedacht. Eine erste Beta-Version soll bald veröffentlicht werden, das fertige Produkt ist für Anfang 2008 eingeplant.
/ Julius Stiebert
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Die Abkürzung MRG (die laut Red Hat wie "merge" ausgesprochen werden soll) kommt nicht von ungefähr: Das neue Red Hat Enterprise MRG soll Messaging-, Realtime- und Grid-Funktionen zusammenbringen und somit für Anwendungen und Transaktionen eine höhere Leistung und Zuverlässigkeit erzielen. Dafür gibt es unter anderem eine Scheduling-Funktion, um Aufgaben auf lokalen oder entfernten Grids auszuführen. Ferner können sie auf untätige Workstations verschoben werden und auch Amazons EC2 wird unterstützt, so dass Amazons Server mitgenutzt werden können.

Die Messaging-Funktionen sollen vor allem durch ihre Leistung überzeugen und einen sehr hohen Durchsatz zulassen. Gemeinsam mit der "Advanced Message Queuing Protocol"-Arbeitsgruppe soll darüber hinaus ein offener Messaging-Standard entstehen. Ein Realtime-Kernel sorgt ferner für Echtzeitfunktionen mit niedrigen Latenzzeiten.

Dabei sollen die Messaging- und Grid-Funktionen mit verschiedenen Plattformen wie Java, Solaris und .Net eingesetzt werden können. Die optimale Leistung ergibt sich nach Ansicht von Red Hat aber nur, wenn Red Hat Enterprise MRG auf Red Hat Enterprise Linux läuft, da sich nur so die Echtzeitfunktionen einsetzen lassen.

Das fertige Produkt soll Anfang 2008 zu noch nicht genannten Preisen erhältlich sein, bald will der Linux-Anbieter eine öffentliche Beta freigeben.


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