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Phenom 9600 lieferbar, Preise sinken stetig

Jedoch immer noch teurer als AMDs Preisempfehlung. Zwei Wochen nach der Vorstellung der Spider-Plattform sind die angekündigten Komponenten aus Phenom-Prozessor, HD-3800-Grafikkarten und 790FX-Mainboards nun sämtlich im Handel verfügbar. Die von AMD angepeilten Preise haben die CPUs bei stetig fallenden Preisen aber noch nicht erreicht.
/ Nico Ernst
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Wie AMD jetzt mitteilte, bezogen sich die in Warschau genannten Preise von 169,- Euro für den Phenom 9500 (2,2 GHz) und 190,- Euro für den Phenom 9600 (2,3 GHz) auf eine Umrechnung der 1.000er-Preise von US-Dollar nach Euro. In der nach dem Spider-Launch veröffentlichten Preisliste(öffnet im neuen Fenster) für PC-Hersteller und Wiederverkäufer sind die Quad-Core-Prozessoren mit 251,- und 283,- US-Dollar verzeichnet. AMD legt hier offenbar einen Wechselkurs von 1,48 US-Dollar für einen Euro zugrunde.

Von anfangs rund 250,- Euro fiel der Preis für den Phenom 9500 im deutschen Einzelhandel inzwischen stellenweise auf unter 200,- Euro. Noch in der vergangenen Woche gab ein von Golem.de befragter Händler an, die Distributoren würden den kleinen Phenom nur zu Preisen über 190,- Euro verkaufen – damit wären die von AMD erhofften 169,- Euro kaum zu machen. Inzwischen sinken die Preise jedoch kontinuierlich, auch weil der Phenom 9600 inzwischen von den Großhändlern ausgeliefert wird. Er kostet derzeit um 250,- Euro. Die Spanne in den Preissuchmaschinen ist jedoch für einen Prozessor ungewöhnlich weit zwischen 230,- und knapp 300,- Euro angelegt.

Auch das größere Modell der HD-3800-Karten , das anfangs nicht verfügbar war, wird inzwischen ausgeliefert. Für diese Radeon HD 3870 mit 512 MByte GDDR4-Speicher sind derzeit rund 230,- Euro zu bezahlen, die kleinere HD 3850 mit 256 MByte GDDR3-Speicher kostet um 170,- Euro. Die Preise der Spider-Grafikkarten liegen damit genau bei den von AMD genannten Empfehlungen, die Prozessoren sind noch deutlich teurer.

Noch "im Zulauf" , wie ein Händler meinte, sind die mit rund 100,- Euro recht günstigen AM2+-Mainboards für die Phenoms mit 790X-Chipsatz. Anders als die doppelt so teuren Modelle mit 790FX-Chipsatz, die vier Grafikkarten aufnehmen können, sind die 790X-Boards nur für zwei 3D-Beschleuniger geeignet. Die Händler rechnen in der kommenden Woche mit dem Eintreffen der kleineren Spider-Unterbauten. Noch lohnen sich die teuren 790FX-Platinen nicht wirklich, denn einen Grafiktreiber, der die Kopplung von mehr als zwei Grafikkarten erlaubt, will AMD erst im Januar 2008 veröffentlichen.


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