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NetBeans 6.0 mit Ruby-Unterstützung freigegeben

Entwicklungsumgebung unter CDDL und GPL. Sun hat mit NetBeans 6.0 die erste Version der Entwicklungsumgebung veröffentlicht, die sowohl unter der CDDL als auch der GPL steht. Zu den neuen Funktionen zählt die Unterstützung von Ruby, JRuby und Ruby on Rails. Außerdem gibt es neue Möglichkeiten für die Entwicklung grafischer Oberflächen.
/ Julius Stiebert
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Unterstützte NetBeans neben Java bisher schon Programmiersprachen wie C und C++, können nun auch Ruby-Entwickler auf die Software zurückgreifen. Auch JRuby und das Web-Framework Ruby on Rails können verwendet werden. In der neuen Version soll zudem die automatische Code-Vervollständigung schneller arbeiten.

Zur GUI-Gestaltung ist weiter der früher als Matisse bekannte Designer enthalten, der nun die Beans-Binding-Technik unterstützt. Damit können Felder und Tabellen direkt mit Datenbanken verbunden werden. Ferner wird das Swing Application Framework unterstützt, um die Entwicklung von Desktop-Anwendungen zu beschleunigen.

Direkt enthalten ist nun der NetBeans Profiler, der vorher erst nachinstalliert werden musste. Mit ihm lassen sich etwa Speicherschnappschüsse vergleichen. Durch die Integration des Visual-Web-Projektes können mit NetBeans zudem grafische Webanwendungen erstellt werden.

NetBeans 6.0 steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und ist die erste Fassung der Entwicklungsumgebung, die nicht mehr nur unter Suns Common Development and Distribution License (CDDL), sondern auch unter den Bestimmungen der GNU General Public License v2 (GPLv2) veröffentlicht wird. Die GPL wurde in diesem Fall um die Classpath-Klausel erweitert. Dadurch wird erlaubt, Software sowohl dynamisch als auch statisch gegen die NetBeans-Bibliotheken zu linken und eine beliebige Lizenz für das Ergebnis zu verwenden.


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