AMD beerdigt 2-Sockel-Plattform "Quad FX"

Vormals als "4x4" bekannte Plattform wird nicht weiterentwickelt

Ein Jahr nach Vorstellung hat AMD nun die in Europa nie auf den Markt gebrachte Plattform "Quad FX" auch in den USA abgekündigt. Die Entwickler-Ressourcen sollen vielmehr in eine Weiterentwicklung der Spider-Plattform gesteckt werden.

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Hinter vorgehaltener Hand war von AMD schon länger zu hören, dass sich die Mainboards für zwei Athlon-FX-Prozessoren kaum verkauften und das Engagement für Quad FX auch im Unternehmen recht verhalten war. AMD hatte die Plattform Ende November 2006 vorgestellt, sie besteht aus zwei Exemplaren des 680a-SLI-Chipsatzes von Nvidia auf einem Mainboard. Damit sind zwei Prozessor-Sockel möglich - Ende 2006 AMDs einziger Konter für den Quad-Core-Prozessor QX6700 von Intel.

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Wie AMD-Sprecherin Suzy Pruitt gegenüber Tech Report sagte, hat "AMD derzeit künftige Planungen und Entwicklungen seiner Plattform mit acht Kernen für Technik-Fans eingestellt". Dennoch geistert durch die inoffiziellen Roadmaps von AMD noch immer ein "Phenom FX", der - wie AMD Ende 2006 versprochen hatte - auf Quad-FX-Mainboards passen soll. Wie Pruitt Tech Report aber weiter sagte, wird das Upgrade für die wenigen bisher verkauften Systeme "wahrscheinlich kein Produkt mit der Marke Phenom sein".

Phenom-Prozessoren stellt AMD bisher auch nur für den Sockel AM2+ her, schon die ersten Athlon-64-FX für Quad-FX waren jedoch CPUs mit dem Sockel F des Opteron. Wenn AMD doch noch Quad-Cores für die abgekündigte Plattform auflegt, dürfte es sich daher auch wieder um umgewidmete Opterons handeln.

Eine Neuauflage der Zwei-Sockel-Mainboards bei AMD erscheint dennoch nicht gänzlich unwahrscheinlich: Intel bereitet derzeit die Markteinführung seiner Plattform "Skull Trail" für den Anfang des Jahres 2008 vor, die ebenfalls mit Nvidia-Hilfe zwei Prozessor-Sockel für insgesamt acht Kerne bietet.

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