Spieletest: Assassin's Creed - Die erwartete Offenbarung?

Assassin's Creed
Assassin's Creed
Assassin's Creed hat allerdings noch ein paar Probleme mehr, die den Titel weit am Prädikat "perfekt" vorbeischrammen lassen. Das beginnt beim Missionsaufbau, der sich immer wieder ähnelt - hat man sich ein paar Mal zum Lauschen auf die Bank gesetzt oder die üblichen Diebstähle begangen und so das erforderliche Minimum an Mordopfer-Infos gesammelt, stellt sich doch eine gewisse Ernüchterung ein. Auch die KI ist kaum der Rede wert: Seinen Häschern zu entwischen stellt etwa, sobald man etwas geübt ist, keinerlei Probleme mehr dar.

 

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Optisch ist Assassin's Creed dafür eine absolute Augenweide: Alleine die Animationen von Altair sind atemberaubend - wie er sich gekonnt über die Dächer schwingt, mit seinem Schwert fast tänzelt oder lautlos durch die mittelalterlichen Gassen huscht, ist ebenso beeindruckend wie die Weitsicht über die Stadt von einem der zahlreichen Aussichtspunkte aus, das atmosphärische Flair im Zentrallager des Assassinen oder auf den Märkten und Gassen. Auch Sprachausgabe und Musik begeistern.

Assassin's Creed ist für Xbox 360 und PlayStation 3 bereits im Handel erhältlich. Die PC Version folgt 2008.

Fazit:
Das Urteil über Assassin's Creed variiert mit zunehmender Spieldauer: In den ersten Stunden möchte man die Entwickler in den Himmel heben auf Grund grandioser Atmosphäre, scheinbarer Handlungsfreiheit, toller Geschichte und schöner Optik. Je weiter man aber im Absolvieren der neun Morde in den neun Bezirken voranschreitet, desto mehr Monotonie macht sich breit in dem Hitman-Splinter-Cell-Prince-Of-Persia-Mix: Die Nebenmissionen ähneln sich stark, das prinzipielle Vorgehen bleibt immer dasselbe. Und so steht am Ende zwar einer der schönsten Stealth-Action-Titel des Jahres - aber eben doch längst nicht die Offenbarung, die man sich erhofft hatte.

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