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iPhone in Deutschland - Vodafone befürchtet Monopol (Update)

Vor Gericht hatte T-Mobile eingeräumt, dass Apple an den Mobilfunkumsätzen beteiligt wird, die mit dem iPhone erzeugt werden. Entsprechende Vermutungen machen bereits länger die Runde, eine offizielle Bestätigung von Apple oder einem der betreffenden Netzbetreiber gab es bislang aber nicht. Wie hoch diese Beteiligung ist, wollte T-Mobile nicht verraten. Nach Auffassung von T-Mobile sei das gleichzusetzen mit der Subventionierung eines Mobiltelefons, wie es marktüblich ist. Dem widerspricht Vodafone vehement, denn der iPhone-Preis sei nicht subventioniert.

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Das Marktmodell von T-Mobile mit dem iPhone ist ein Präzedenzfall, der neue Monopole zu Lasten des Kunden schafft", meint Joussen. Der Markt werde von Apple und T-Mobile wettbewerbswidrig geändert. Nach Joussens Einschätzung erhalte Apple schätzungsweise 30 Prozent der Mobilfunkumsätze, die iPhone-Käufer über das Netz von T-Mobile generieren. "Ich möchte bloß vermeiden, dass Apple mir sagt, wie der Markt zu funktionieren hat", begründet Joussen das juristische Vorgehen. Er wolle den Fall von einem Gericht geklärt wissen. Davon verspricht er sich Planungssicherheit.

Vodafone hatte seinerzeit auch mit Apple darüber verhandelt, das iPhone in Deutschland exklusiv zu vertreiben. Joussen erklärt das Ende der Verhandlungen unter anderem damit, dass frühzeitig bemerkt wurde, "dass wir mit dem von Apple verlangten Exklusivvertrag juristisch angreifbar geworden wären". Zudem habe Vodafone die Verhandlungen abgebrochen, "weil die von Apple verlangte Umsatzbeteiligung und das Mitspracherecht beim Vertrieb für uns nicht akzeptabel waren".

Gegenüber der Wirtschaftswoche gab Joussen einen Ausblick auf den künftigen Mobilfunkmarkt. Der Vodafone-Chef erwartet für die Zukunft, dass die Tarife im Mobilfunk nicht mehr viel weiter fallen werden. Stattdessen würden die Gesprächskosten auf dem jetzigen Niveau bestehen bleiben. Deutschland gehöre in Europa bereits zu den Ländern mit den niedrigsten Tarifen, meint Joussen.

Nachtrag vom 3. Dezember 2007 um 12:23 Uhr:
Wie die Nachrichtenagenturen dpa und AP übereinstimmend berichten, hat das Hamburger Landgericht die Entscheidung zum iPhone-Gerichtsstreit auf Dienstag, den 4. Dezember 2007, vertagt. Die Zivilkammer des Gerichts habe noch keine abschließende Entscheidung getroffen.

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iErkopf 01. Jan 2008

..hätte ich vor nem halben Jahr Kenn ich nicht.... ich habe vorher nur ein iPod...

Blork 04. Dez 2007

Hey, DAS ist meine Kritik. Es heisst Seifendose!

Vodafone - nie... 04. Dez 2007

Meines liebes Vodafone. Sei du bloß stille. Ich erinnere Dich mal an mein Handy, dass mit...

Leher, CSU 03. Dez 2007

Durch dein Posting hier, deklassierst du dich selbst als Medienopfer. Ist es echt so...

oni 03. Dez 2007

Ist aber richtig. AFAIK ist das amerikanisch, während "Ruhter" britisch ist.


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